Der Schritt zur Perücke – warum man sich nicht schämen braucht!

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Manche tragen sie insgeheim, andere im Verborgenen. Doch kaum jemand spricht gerne über sie. Die Perücke gilt als Haarersatz. Die Gründe für die Benutzung können vielfältig sein. Nicht selten steckt eine Krankheit oder Haarausfall dahinter. Ein gut gemachter Haarersatz ersetzt deswegen auch immer ein Stück weit die eigene Würde. Umso wichtiger ist es die individuellen Bedürfnisse bei der Anfertigung der Perücke zu beachten. So verschieden wie das echte Haar, können auch Echthaarperücken sein. Am Ende des Tages sollte das Aussehen sich nicht wesentlich unterscheiden. Gut gemachte Echthaarperücken sind kaum von echtem Haar zu unterscheiden. Sie sind dem Naturhaar detailgetreu nachempfunden. Für die Träger bedeutet das nicht nur ein gutes Gefühl und einen echten Mehrwert – vor allem gibt einem die Perücke das Selbstwertgefühl zurück!

Liebe deine Perücke wie dich selbst!

Am Anfang mag sich das Tragen einer Perücke vielleicht befremdlich anfühlen. Doch das ist ein ganz normaler Vorgang. So beschreiben es jedenfalls die, die es wissen müssen. Jeder, der auf eine Perücke angewiesen ist oder war, muss sich zunächst erst einmal an das fremde Haupthaar gewöhnen. Umso wichtiger ist die individuelle Anfertigung der Kopfbedeckung. Da das Aussehen für die allermeisten Menschen von entscheidender Bedeutung ist, sollte das gute Stück erlesen ausgewählt werden. Aber wer sagt eigentlich, dass man nur eine Perücke tragen darf? Es gibt im Leben verschiedene Anlässe und Situationen, die definitiv mehrere Perücken erfordern!

Perücken aus echtem Haar

Perücken können so unterschiedlich sein wie ihre Besitzer. Sowohl die Farbe als auch die Form – also quasi der Haarschnitt – können variabel angepasst werden. Dabei bleiben keine Wünsche offen. Haarersatz ist also nicht gleich Haarersatz. Er wird speziell für den jeweiligen Besitzer gefertigt. Perücken aus echtem Haar sind ein echter Hingucker, wenn sie gut gemacht sind. Nur der Besitzer einer Perücke weiß um das “Geheimnis”, welches ihn umgibt. Denn die Betrachter von Perücken merken den Unterschied in der Regel nicht. Heutzutage kann man Perücken anfertigen, die nahezu an eine echte Frisur erinnern – vor allem wenn sie aus echtem Haar bestehen!

Selbstwert mit Gefühl

Ein ganz entscheidender Faktor beim Tragen von Perücken ist die Identifikation mit dem anfangs fremden Stück. Wer sein echtes Haar durch Haarausfall oder Krankheit verloren hat, ist nicht undedingt mit Selbstbewusstsein ausgestattet. Zu groß ist der Verdruß über den Verlust des eigenen Haares. Umso wichtiger ist es gerade in dieser Situation etwas für das zukünftige Selbstwertgefühl zu tun. Mit einer gut angepassten Perücke kann die nicht so schöne Vergangenheit hinter sich gelassen werden und neuer Mut für die Zukunft gefasst werden. Wichtig ist ein gutes Gefühl zu der neuen Kopfbedeckung. Natürlich soll sie auch gut aussehen – aber das liegt ja bekanntlich immer im Auge des Betrachters!

Perücken  bei Krebs!

Warum ein Mensch eine Perücke braucht, kann vielfältige Gründe haben. Meistens sind es keine über die gerne gesprochen wird. Darüber muss auch nicht gesprochen werden. Im Prinzip braucht es dafür auch keine Gründe. Wer einfach von Natur aus kurze Haare trägt und sich einfach mal nach einer Veränderung sehnt, kann mit einer Perücke einen neuen Look kreieren. Aber natürlich gibt es auch ernsthafte Hintergründe, die Menschen zu einer Perücke greifen lässt. Wer zum Beispiel an Haarausfall leidet, kann sich mit neuem Haupthaar das Selbstwertgefühl erhalten, ohne dabei an gutem Aussehen zu verlieren. Der häufigste Grund warum Menschen Perücken tragen (müssen) ist leider nach wie vor eine schwere Krankheit, die die Haare nach und nach ausfallen lässt. Krebs ist dabei leider immer noch die Nummer eins. Ist die Krankheit erstmal erfolgreich bekämpft worden, kann die Perücke als “Belohnung” betrachtet werden. Sie kann im wahrsten Sinne des Wortes für einen Neuanfang stehen. Sie werden sehen – mit einer Perücke werden Sie sich wie neu geboren fühlen!

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Die Frage nach der Farbe

Bei der Farbe streiten sich die Götter. Die meisten Frauen fürchten den Moment des Erwachens der Farbe. Genau den Moment vor dem Spiegel mit dem ergrauten Anblick. Ein Haar, das in silber erscheint, ist eine Tragödie. Das Gute an einer Perücke ist die Qual der Wahl. Frau muss nicht grau tragen, doch sie kann es, wenn sie es will!

Grau ist sexy!

Doch ein neuer Haar-Trend sorgt für neuen Zündstoff unter der weiblichen Bevölkerung. Grau ist wieder sexy und genau deswegen trauen sich die Damen wieder zur mutigen Farbe. Denn grau muss nicht unbedingt mit dem Alter verbunden werden. Grau kann mittlerweile auch von jungen Frauen getragen werden. Wer noch kein graues Haar besitzt, färbt sich die Haare extra in diesem extremen Look. Und auch eine Perücke kann dementsprechend angepasst werden. Farbe ist eben doch alles!

Der Schimmer hinter der Färbung

Denn dieses stylische Silber-Grau steht jungen Frauen genauso wie älteren Damen. Es ist eine andere Art sich neu zu erfinden. Silber ist grau und grau ist silber – welcher Schimmer verbirgt sich hinter der nächsten Färbung? Das Spielen mit der Farbe hat durchaus seinen Reiz. Heute ist die Perücke blond und morgen soll es dann vielleicht doch das mutige grau sein. Diese Farbe verrät nämlich erst recht nicht das Ersatzhaar. Wer würde sich schon eine graue Perücke aufsetzen? Doch egal für welche Farbe Sie sich entscheiden – Echthaarperücken sind kaum von richtigem Haar zu unterscheiden. Von Laien schon gar nicht. Der Schritt zur ersten Perücke ist hart, doch er ist auch mutig und oftmals die einzige Alternative. Und deshalb sollten Sie die Perücke mit Stolz tragen. Schämen brauchen Sie sich dafür jedenfalls nicht!

 

 

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