Mollig warm durch den Winter mit Strickwaren

Nika_Akin / Pixabay

Spätestens im November ist es wieder soweit: Wir legen freiwillig Sweatshirt oder Hoodie weg und greifen zu warmen Stricksachen. Nichts hält wärmer als Strickwaren, ob nun selbst gestrickt oder nicht. Strick ist in der kalten Jahreszeit unersetzlich.

Selber stricken – wann ja, wann nein

Warme Pullover und Jacken selber ist eine super Sache, oder? Früher hat man viel mehr selbst gestrickt, dann aber wurde die Mode immer preisgünstiger und es war einfach nicht mehr so, dass man dadurch sparen konnte. Im Gegenteil, inzwischen ist es so, dass ein selbstgestrickter Pullover richtig teuer kommt durch die Wolle! Also ist das Stricken heute mehr ein Hobby für Künstlerinnen. Aber eine Notwendigkeit ist es nicht mehr.

Ob es sich wirklich lohnt, Pullover und Jacken oder Socken selbst zu stricken ist so eine Sache. Manches sieht maschinengestrickt einfach schöner aus, weil das Maschenbild sehr klar und akkurat ist. Das betrifft besonders Rippenstricksachen. Wenn man diese mit der Hand strickt, schafft man es auch nicht mit sehr viel Erfahrung, sie so ebenmäßig hinzubekommen wie mit einer Maschine. Da sollte man sich also auch nicht unbedingt abquälen. Sehr lohnend aber sind Strickwaren mit aufwändigen Zopfmustern und Norwegerpullovern! Diese Pullover sind auch gekauft heute noch richtig teuer und es lohnt sich einfach sehr, sie selbst zu stricken, weil man sie viele Jahre tragen kann, denn sie sind Klassiker und zeitlos.

Ebenso kann man sich an Trachtenjacken ruhig wagen. Es gehört zwar einiges an Können dazu, aber so erarbeitet man sich ein echtes Unikat und sowieso ist es so, dass man handgestrickte Sachen einfach mehr liebt, sie haben eine eigene Persönlichkeit!

Zarte Stricksachen kauft man lieber, weil man so lange daran stricken würde, dass man die Saison zum Tragen fast verpasst. Stricksachen können wirklich hochfein und mit Minimaschenbild in glatt rechts gearbeitet sein. Das bekommt man per Hand einfach nicht hin.

Was sich auch lohnt, sind luftige Sommerpullover mit tollen Lochmustern. Diese zu stricken macht super Spaß und ist eine echte Herausforderung. Was ebenso viel Spaß macht, sind bunte Ringelpullover, bei denen man mit vielen Farben abwechselnd arbeiten kann. Leider sind sie aktuell nicht so in. Aber ihre Zeig kommt garantiert wieder!

Mohairpullover waren früher absolut gefragt und sehr edel! Leider sieht man sie kaum noch. Warum ist eigentlich nicht so leicht zu beantworten. Vielleicht liegt es an der Pflege, denn die Haare sollen ja immer schön fliegen und man muss solche Pullover sehr schonend behandeln und darf sie nicht zu oft tragen.

pasja1000 / Pixabay

Sportlicher Strick für Ski und Wintertouren

Auch im Wintersport hat Strick seine Berechtigung. Hier wurden früher tatsächlich viel selbstgestrickte Pullover getragen! Ja, man stürzte sich mit dem Zopfpulli von Oma die Piste herab! Das war auch gar nicht so blöd, denn echte Wolle hält super warum und ist atmumgsaktiv, was man nicht von allen modernen Winterjacken und Winterpullovern sagen kann. Leider schwitzt man oft unter den dicken Jacken und kann seinen Sport gar nicht so genießen. Die alten Wollpullover, besonders, wenn sie aus Schafwolle waren, hielten super warm und auch die Feuchtigkeit fern. Aber natürlich sind die modernen Hightech-Materialien eher für lange Touren und lange Tage mit Schneefall geeignet.

Unter den Skijacken kann man gut Strickfleecejacken wählen. Sie haben sich in den letzten 10 Jahren absolut bewährt. Sie halten warm und sind superleicht und soft. Die verschiedensten Modelle für alle Geschmäcker und Ansprüche findet ihr auf Strickfleecejacke.de.  Wollt ihr richtig Sport bei Eis und Schnee machen, dann wählt bitte hochwertige Modelle aus, die atmungsaktiv sind. Das geht auch mit künstlichen Materialien! Solche Jacken müssen einen hochwertigen Reißverschluss haben, der lange hält, weich anliegen und am besten an den Bündchen kleine Borten oder Umrandungen. Dann tragen sie sich absolut angenehm. Richtig schick werden sie mit kleinen Aufnähern und Applikationen. Solche Jacken kann man kaum selbst stricken, es sei denn man macht sich einen Spaß draus und sieht es als Herausforderung an. Aber den Fleece kann man bei selbstgestrickten Sachen nicht so gut imitieren, außer man arbeitet eine Walkjacke. Dabei wird die Wolle nacht dem Stricken richtig aufgerauht und verfilzt. Trotzdem sieht die Struktur dann noch gut aus.

Will man sich für Wintertouren wirklich gut ausrüsten und nicht erkälten, weil man unter der Kleidung schwitzt, dann lässt man sich am besten in einem Outdoorgeschäft beraten.  Zu dick sollte man sich auch nicht anziehen, wenn man sich viel bewegt. Und vor allem möchte man sich ja optimal dehnen und strecken können.

Für die Skipiste sollte man immer noch auffällige Kleidung wählen, nicht ganz in Weiß! Es kann überlebensnotwendig sein, dass man im weißen Schnee gesehen wird!

 

 

Über Redaktion 393 Artikel
Wir sind ein kleines Team von Modefreundinnen, die hier über interessante Marken, Produkte und Online-Shops berichten.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


19 ÷ 19 =