Sport in jedem Alter: Starte jetzt

Das Neue Jahr ist der perfekte Zeitpunkt um etwas Neues zu beginnen. Vor allem etwas für die eigene Gesundheit zu tun. 

Sportmuffel können jederzeit umdenken. Denn es gibt wahrlich für jeden Typ von Menschen mindestens eine Sportart, die ihm Spaß macht. Leider kommen die Aversionen gegen Sport bei den meisten von negativen Erfahrungen aus der Schulzeit. Als es beim Sport immer um Leistung und Noten ging.

Viele haben auch ein lebenslanges Trauma, weil sie als Kinder als letzte in die Mannschaften gewählt wurden. Es gibt immer wieder erfolgreiche Kabarettisten, die diese demütigenden Szenen noch mal aufleben lassen und damit vielen Betroffenen zeigen: „Es ist gar nicht so unüblich, als Kind im Sport schlecht gewesen zu sein.“

Der Schulsport und auch die Vereine sind oft nicht der richtige Ort um bei Kindern Sportlichkeit und Beweglichkeit zu fördern, denn hier wird von Tag 1 an verglichen und gemessen. Das nimmt jedem Kind, das nicht zum oberen Drittel gehört die Lust am Sport.

Heute wäre es so viel wichtiger, den Kindern den Spaß am Bewegen und Tollen zu erhalten und diese zu fördern, da schon etliche feinmotorische und motorische Defizite haben. Nicht jedes Kind setzt sich aufs Rad und fährt direkt los. Viele brauchen eben länger um Ängste zu überwinden. Das gleiche gilt für alle möglichen Sportarten, besonders fürs Turnen.

Wenn ein Kind sich nicht traut über den Bock zu springen, heißt das nicht, dass es unsportlich sein muss, sondern oft wird im Elternhaus nicht gefördert, einfach loszupreschen und auf Bäume zu klettern, sondern es wird Vorsicht gepredigt. Und so werden viele Kinder und Jugendliche zu Unrecht als unsportlich abgestempelt. Und das glauben sie dann auch als Erwachsene. Ein großer Fehler!! Denn mit Geduld und im eigenen Rhythmus begonnen, kann man auch noch in späteren Jahren Spaß an verschiedenen Sportarten haben.

Leistungsdruck aus, Spaß an

Um den Spaß an sportlichen Aktivitäten neu zu entdecken, ist es wichtig, sich als Erwachsener nicht schon wieder in eine Wettkampfsposition zu begeben. Und diese ist schon gegeben, wenn man mit Familie oder Freunden Radtouren macht und hier einige vorne wegpreschen und man vielleicht japsend hinterherradeln muss.

Es ist oft besser, einfach alleine zu starten oder sich einen Personal Trainer zu holen, der ein Trainingsprogramm auf den eigenen Fitnessgrad, das Gewicht und das Alter hin abstimmt. Wobei die Chemie mit dem Personal Trainer unbedingt stimmen muss, sonst hat man wieder ein Deja Vu aus der Schulzeit und fühlt sich an alte Sportlehrer erinnert.

So lange man beweglich genug ist und ein Sturz nicht so richtig gefährlich werden kann wegen poröser Knochen etc. ist Fahrradfahren eine gute Sache. Besonders durch die E-bikes steigen heute viel mehr ältere Personen aufs Rad. So sind sie an frischer Luft, sehen etwas von der Natur und können wunderbar abschalten. Richtig sportlich ist das Cruisen auf dem E-Bike allerdings meist nicht.

Wer in Gegenden lebt, die nicht allzu bergig sind, sollte doch beim normalen Rad bleiben, sich ein schönes Modell suchen, dieses am besten individualisieren als Diebstahlschutz (!) und sein Rad bestens ausrüsten, auch mit guten Pedalen und schon kann es losgehen mit kleinen Fahrten im Ort und dann immer längeren Touren.

Man sollte aber immer auch mit Stürzen rechnen und alles dabei haben, was man für kleine Reparaturen braucht.

Fitness-Studio in jedem Alter

Eine sehr sichere Sache für ältere Personen, Sport zu treiben, ist das Fitness-Studio. Hier kann man gezielt einzelne Körperbereiche trainieren und empfindliche Stellen aussparen. Von erfahrenen Trainern angeleitet, kann hier nicht viel schief gehen, wenn man sich an die Anweisungen hält. Die modernen Fitness-Geräte sind auf absolut schonendes Training hin konzipiert.

Hier kann jeder im eigenen Rhythmus trainieren, bei jedem Wetter und man ist immer unter Aufsicht. Es kann jederzeit jemand helfen oder Hilfe rufen, falls man sich übernimmt oder etwa Herzprobleme hat.

Heutzutage trifft man im Fitness-Studio alle Generationen an und jeden Fitness-Grad. Es gibt also absolut keinen Grund mehr Scheu zu haben, sich für Fettleibigkeit zu schämen oder sich zu alt zu fühlen. Auch Frauen werden heute in den Fitness-Studios nicht mehr zwingend angebaggert. Es ist einfach vollkommen normal geworden, dass Frauen und Männer nebeneinander trainieren.

Tanzen, Zumba und co.

Viele wollen aber auch lieber in der Gruppe etwas für die Fitness tun und brauchen Musik dazu. Für all diese gibt es immer wieder neue tolle Kurse, mit denen man sich fit halten kann. Besonders anspruchsvoll ist immer noch Zumba. Der afrikanische Tanz hat es einfach in sich und vor allem, dürfen nur ausgebildete Lehrer diesen lehren.

Besonders Frauen lieben es in Kursen zu trainieren und zu tanzen. Die Gruppe motiviert und man kann nach dem Training noch gemeinsam etwas unternehmen. Für einsame Personen, die Anschluss suchen, sind solche Kurse ideal. Man sollte einfach vieles ausprobieren, auch gerne mal Kampfsport.

Nicht immer ist es Tanzen, was Frauen glücklich macht. Viele finden auch in den sanften Bewegungsabläufen vom Qui Gong angenehme Entspannung.

Wer keine Lust hat, das Haus zu verlassen, sollte die modernen Fitness-Apps probieren, bei denen bestimmte Übungen vorgeführt werden, die man dann einfach nachmachen kann. Die App erinnert ans Trainieren und hält die Erfolge fest. Man fühlt sich begleitet und motiviert, ganz anders als mit Videokursen. Einfach mal ausprobieren!

 

 

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