Kaltgepresste Öle einfach selber herstellen

Viele wissen, dass kaltgepresste Speiseöle einfach am gesündesten sind. Doch weil sie sehr teuer sind, kauft man sie nur selten. Wie wäre es mit selber pressen? So kann man sich nach Bedarf immer frische Speiseöle pressen.

Die einfachen, raffinierten Speiseöle, auch Tafelöle genannt werden meist gemischt. Sie sind auch geschmacksneutral, durch die Raffinade. Das rohe Öl wird dabei nach dem Pressen der Saat von vielen Bestandteilen, die den Geschmack ausmachen, befreit. Das sind zum Beispiel auch die so gesunden Bitterstoffe. Das Endprodukt ist dadurch vor allem haltbarer, hat eine klare, durchsichtige Farbe und wirkt auf den Verbraucher dann auch „hygienischer“, weil sich keine Bestandteile absetzen. Natürlich werden sie am meisten in der Küche verwendet, beim Kochen, für Mayonnaisen etwa.

Die Kaltgepressten Öle werden nicht raffiniert, ihre Bestandteile verbleiben einfach im Öl. Daher schmecken sie auch besonders interessant und lecker und geben vielen Speisen wie Salaten erst das Aroma. Besonders auffällig ist das bei Walnussöl und Kürbiskernöl. Aber auch kaltgepresstes Olivenöl schmeckt viel besser als raffiniertes. Es reicht in Griechenland, Italien und Spanien im Grunde schon alleine als Sauce für die Nudeln, als Brotaufstrich.

Kaltgepresstes Öl sollte man aber nicht zum Braten verwenden. Aber man kann es immer zum Schluß auf die Speisen geben. Kaltgepresste Öle sind reich an essentiellen, ungesättigten Fettsäuren. Sie helfen uns enorm gesund zu bleiben und das schädliche Cholesterin im Blut zu bekämpfen. Erhitzt man kaltgepresstes Öl gehen die wertvollen Inhaltstoffe einfach kaputt. Wenn sie anfangen zu rauchen, kann es sogar gesundheitsschädlich werden.

 

Ölpressen für den Hausgebrauch

Wir alle haben schon mal hochwertiges Speiseöl geschenkt bekommen, dann aber wieder im Schrank vergessen… Wenn man das vermeiden will, aber doch hin und wieder in den Genuß von gesundem frisch gepressten Öl kommen will, kann man sich einfach selbst eine Ölpresse anschaffen.
Mit ihnen kann man aus den verschiedensten Kernen, Nüssen und Saaten leckeres, gesundes Öl herstellen, das sich auch prima verschenken lässt.

Es gibt Ölpressen und Ölmühlen und diese in unterschiedlichen Größen, für den Haushalt bis 3 kg und für Gastronomie und Industrie bis mehrere Tonnen pro Stunde.

Stellt euch leckere, gesunde Öle einfach selbst her, zum Beispiel aus:

  • Cashewkernen
  • Erdnüssen
  • Chia- Samen, Erdnüsse
  • Hanfsamen
  • Haselnüssen
  • Hagebuttenkernen
  • Kokosflocken
  • Mandeln
  • Mohn
  • Pinien
  • Kürbiskernen
  • Pistanzien
  • Rapssaat
  • Senkörnern
  • Sesamkernen
  • Sonnenblumenkernen
  • Traubenkernen
  • Walnüssen und anderen Nüssen.

Mit solchen Ölpressen könnt ihr sowohl kaltgepresstes als auch warmgepresstes Öl herstellen

Mit sogenannten Filterpressen kann man die Öle dann noch reinigen, desodorieren, dorieren, filtrieren und raffinieren. Die Restbestände kann man für die Tierfütterung nehmen oder zu Speisemehl verarbeiten.

Speiseöle sind 100 % vegan und daher eine super Alternative zu Butter zum Backen

Es gibt inzwischen auch elektrische Ölpressen, damit ist das Pressen ein Kinderspiel und man kann große Mengen Öl damit produzieren. Möchte man damit beispielsweise Walnüsse pressen, kann man die erforderliche Temperatur einstellen. Wer einen großen Walnussbaum im Garten hat und damit eimerweise Nüsse erntet, die man oft gar nicht alle verarbeiten und verschenken kann, tut sich mit einer Ölpresse etwas Gutes und hat immer ein tolles Geschenk für Freunde, Verwandte und Bekannte.

 

 

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