Die Schönheit – ein nachdenkliches Gedicht

Die Schönheit

Die Schönheit ist ’ne strittig‘ Sache,

hast Du sie, ereilt Dich Neid und Rache.

Bist häßlich und von krumm‘ Gestalt,

tröste Dich: wirst wenigstens gern alt.

 

Im Alter sind wir alle gleich,

denn die Schönheit ist der Jugend Reich.

Doch willst nachhelfen ihr,

mit Eifer und mit Geld und Gier:

hast auch nicht unbedingt gewonnen,

zwischen Botox und Skalpell ist Wa(h)re Schönheit schnell zerronnen!

 

In der Jugend hast viel Plag mit ihr,

für viele ist sie so viel mehr als Zier.

Manch Einem steht sie für Blödheit, Dummheit gar,

manch Einen macht nur sie zum Star.

 

Der Mensch, der weiß halt nie so recht, ob er sie will,

zu vielen ist sie oberst Lebensziel,

sollt er der Klugheit gar den Vorzug geben,

was zählt nun wirklich im gesamten Leben?

 

Es bleibt ein ewig mysthisch Schein

um des Menschen optisch Sein.

Kaum jemand kann ihr widerstehen,

denn Schönheit, ja, die kann man sehen!

Die inn’ren Werte, nein, die sieht man nicht,

die blitzen nur mal durch bei ganz besond’rem Licht.

 

Gedicht 2010 von J.Florence Pompe





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2 Gedanken zu „Die Schönheit – ein nachdenkliches Gedicht

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