Ab ins Schmuckkästchen – wohin mit den Kostbarkeiten?

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Schon immer hat man Schmuck in kleinen Kästchen aufbewahrt. Warum eigentlich? Es ist nicht nur praktisch, sondern auch sinnvoll, wertvollen Schmuck so aufzubewahren. Die Kästchen sind meist mit Samtstoff ausgelegt und so bekommt der Schmuck keinen Kratzer. Vor allem kann man ihn so lagern, dass er nicht aneinanderreibt. Ringe kann man schön nebeneinander einordnen, ebenso Ohrringe. So sind sie auch immer griffbereit.

Ein hochwertiger Schmuckkasten hat einfach viele Fächer, viel Platz und auch Schubladen. Ein kleiner Spiegel darin integriert, ist ideal, denn man möchte sich meist auch gleich betrachten und prüfen, ob der Schmuck gut passt.

Beim äußeren Material gibt es mehrere Varianten. Ein Klassiker ist der Schmuckkasten aus Holz. Diesen hat man seit die Menschen Schmuck tragen, überall auf der Welt. In exotischen Ländern wird er natürlich auch aus exotischen Hölzern gefertigt. Oft wird er dort auch kunstvoll verziert, was man hierzulande eher nicht tut. Er bleibt meist schlicht. Fällt die Wahl auf einen Schmuckkasten aus echtem Holz, kann man immer noch aus furniertem Holz oder massivem Echtholz wählen. Heute kann man einen wunderschönen Holz-Schmuckkasten online kaufen. Viel falsch machen kann man dabei nicht.

Auch die Variante in Leder ist sehr beliebt. Meist wird schwarzes Leder genommen, warum weiß man eigentlich nicht. Natürlich macht ein Schmuckkasten in Rosa oder Weiß auch viel her.

 

Schmuck aufbewahren und pflegen

Mit der Aufbewahrung des kostbaren Kleinods ist aber meist nicht getan. Oder was heißt meist: Wir wollen ihn ja vor allem tragen und nicht nur aufbewahren. Aber die Lagerung hat einige Tücken. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Perlen gar nicht so gerne aufbewahrt werden? Perlenschmuck bleibt am schönsten, wenn er möglichst oft auf der Haut getragen wird! Ja, nicht auf dem Pulli oder der Bluse, sondern direkt auf der Haut. Die Perlen mögen das Hautfett und die Körperwärme. Dann glänzen und schillern sie auch für immer. Wenn ihr Perlenringe habt, dann fasst sie ruhig öfter direkt mit den Händen an. Das ist dann natürlich etwas ganz anderes als mit Edelsteinen, die durch Fingerabdrücke verschmutzen und dann nicht mehr glitzern. Diese sollte man eher nicht ständig berühren, wenn sie geschliffen sind.

 

Jeder Schmuck mag weiche Tücher. Diese werden oftmals mit dem Schmuck geliefert. Die Tücher fühlen sich an wie frühere Staubtücher, kuschelig und weich. Damit kann man seine guten Stücke auch wieder auf Hochglanz polieren. Perlenketten wickelt man am besten in ein solches Tuch ein und legt sie dann erst in das Schmuckkästchen. Das mögen sie am liebsten. Für Gold-, Silber- und Platinschmuck gibt es die verschiedensten Pflegehinweise. Meist schickt der Hersteller des Schmuckes ein Merkblatt für die Pflege mit. Manche schwören bei der Reinigung von Schmuck und Uhren auf Ultraschall. Ein kleines Ultraschallgerät kann man sich ja auch für zuhause anschaffen.

 

Ärgerlicher als Schmutz und Verfärbungen des Schmuckes sind aber die Kratzer. Was nützt der schönste Ehering, wenn er mit den Jahren verkratzt? Daher sollte man gerade bei Eheringen nach kratzfesten Edelmetallen Ausschau halten und lieber die teurere Variante wählen, denn der Ring soll ja wirklich im Idealfall ein ganzes Leben lang halten! Die meisten Paare denken tatsächlich nicht so weit. Der Ring soll schick und modern aussehen. Aber dass er für mehrere Jahrzehnte sein Aussehen behalten soll und am besten keine Kratzer, das wird oft nicht bedacht. Die Verführung übers Internet schnell einen günstigen Ehering zu kaufen, ist auch zu groß! Aber das kann man bei jeder anderen Art von Schmuck machen. Beim Ehering sollten beide Partner eher kritisch und wählerisch sein.

 

Eheringe müsst ihr natürlich nicht unbedingt aufbewahren. Im Idealfall tragt ihr sie den ganzen Tag und legt sie abends ab. Allen anderen Schmuck legt ihr am besten in eurem schönen Schmuckkasten ab, der den Schmuck optimal vor Staub, Schmutz und Kratzern schützt. Denkt aber auch daran, dass der Schmuckkasten zwar für euch gut griffbereit sein soll, aber nicht für Einbrecher! Diese haben es natürlich als erstes auf Bargeld und Schmuck abgesehen. Denkt euch irgendein Versteck aus, wo ihr den Schmuckkasten verbergt, wenn ihr lange außer Haus seid. Auch wenn ihr tagsüber arbeitet und das Haus immer leersteht. Nur Modeschmuck könnt ihr gut sichtbar in der Wohnung aufbewahren. Vielleicht habt ihr so auch Glück und der Einbrecher denkt, es gäbe keinen wertvolleren Schmuck.

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