Tolle Haare durch weniger Shampoo?

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Inka Bause. By Michael Schilling (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Immer öfter rücken Stars und Beautys mit einem ungewöhnlichen Rezept für tolle Haare heraus: Weniger ist anscheinend mehr. Was weniger? In diesem Fall ist es das Haarewaschen. Manche Wallemähne ist nur deshalb so gesund, glänzend und prachtvoll, weil die Besitzerin gar nicht täglich Wasser und Shampoo an ihren Schopf lässt. Aktuell outete sich Kim Kardashian zu ihrem brisanten Beauty-Geheimins. Sie wäscht nur alle 5 Tage ihre pechschwarzen Haare! Trotzdem (oder gerade deswegen?) sieht sie immer wie aus dem Ei gepellt aus. Natürlich trickst die Mode-Ikone auch mit ihrer Frisur und trägt am letzten Tag besser nur noch Pferdeschwanz. Ungewöhnlich bleibt es in der heutigen Zeit trotzdem, wenn Frau sich so selten die Haare wäscht. Viele springen jeden Tag unter die Dusche und Haarewaschen gehört dann einfach dazu. Dass dies vielleicht der Schönheit der Frisur und der Gesundheit der Haare abträglich sein könnte, darauf kommen die meisten nicht. Auch braucht der Mensch von heute das täglich frische Gefühl, das wir uns zugegebenermaßen antrainiert haben. So ganz natürlich und selbstverständlich ist es nicht, jeden Tag unter die Dusche zu hüpfen. In vielen Ländern ist dies gar nicht möglich, manche Naturvölker haben kaum Wasser und reinigen sich mit Rauch und Sand. Fakt ist: Der menschliche Körper kommt auch sehr gut ohne die tägliche Waschung aus. Wir erinnern uns: Unsere Vorfahren gingen einmal die Woche in die Badewanne – samstags. Den Rest der Woche begnügte man sich mit Lappen und Seife. Krank machte dies niemanden. Tägliches Haarewaschen war gar nicht möglich.

100 Bürstenstriche am Tag – heute nicht mehr so effektiv

Die Generation unserer Großmütter und Urgroßmütter behalf sich bei der Haarpflege mit einem ganz anderen Trick. Einfach jeden Tag das Haar 100x durchbürsten, das sollte von Schmutzpartikeln befreien und außerdem schöne Haare machen. Damals hat das funktioniert. Heute irgendwie nicht mehr. Woran das liegt? Unter anderem an den Frisuren. Früher trugen Mädchen und Frauen oft strenge zurückgekämmte Frisuren. Zöpfe, die um den Kopf gelegt wurden, Dutts und Knoten. Selten trug man die Haare offen. Auch weil das bei der Arbeit nur störte. Natürlich kann man bei solchen Frisuren leicht fettige oder schlecht sitzende Haare gut verbergen. In der heutigen Zeit  tragen wir aber meist Frisuren, die durch einen speziellen Schnitt Stand bekommen. Um einzelne Strähnen in Positur zu bringen, braucht es Stylingprodukte. Diese muss man doch hin und wieder auswaschen, sonst machen die Haare gar nichts mit, oder? Nein, nicht immer.  Es gibt Personen mit besonders tollen Haaren, die trotzdem auf häufigese Haarewaschen verzichten. Wer? Inka Bause zum Beispiel.

Freche Strubbelfrisur  dank weniger Haarewaschen – Inka Bause ist ein Shampoo-Muffel

Die blonde Moderatorin hat vor einigen Jahren das Geheimnis ihrer perfekt sitzenden Strubbelfrisur gelüftet: Sie wäscht ihre Haare tatsächlich nur alle 14 Tage! Igitt, möchte man da sagen. Aber so ungewöhnlich ist dies auch  wieder nicht. Auch dies war bis vor ein paar Jahrzehnten noch relativ normal und die Leute sahen deswegen nicht ungepflegt aus. Inka Bause schwört auf diese lange Waschpause, weil sie festgestellt hat, dass ihre Haare umso besser stehen, je mehr Stylingprodukte noch im Haar sind. Verrückt und unhygienisch, oder? Doch ihre glänzenden blonden, stets perfekt frisierten Haare sprechen doch dafür.

Natürlich muss jeder für sich selbst herausfinden, wie oft Haarewaschen für den eigenen Schopf nötig ist und was gut für die Frisur ist. Vielleicht aber wäscht sich der eine oder die andere doch die Schönheit vom Kopf, weil zu viel Shampoo und ständiges Waschen Kopfhaut und Haarstruktur nur schadet. Abwegig ist dies nicht, schließlich greift jede Wäsche den Säureschutzmantel der Haut an.

Trockenshampoo eine Alternative?

Trockenshampoo ist tatsächlich für manche Leute schon eine Alternative. So setzen die bildhübschen Olsen Zwillinge mit ihren tollen Haaren mittlerweile auch auf Trockenwäsche und es schadet der Frisur und der Schönheit der Haare nicht! Im Gegenteil. Doch ist Trockenshampoo nicht für jeden Haartyp die beste Möglichkeit. Es saugt überschüssiges Fett und Pflegeprodukte aus dem Haar, anschließend muss man die Haare gut ausbürsten. Einfach mal ausprobieren und das Ergebnis checken. In jedem Fall ist es eine Alternative für zwischendurch oder wenn man einfach nicht zur Haarwäsche kommt, aus welchen Gründen auch immer und für Kranke. Allgemein übertreiben wir es heutzutage mit Hygiene und Pflegeprodukten. Unsere Haut ist von Natur aus so beschaffen, dass sie nicht ständig gewaschen werden muss, sondern eine gute Schutzbarriere gegen Bakterien und Erreger hat. Diese waschen wir auch immer wieder ab. Auch die Kopfhaut ist manches Mal gesünder, wenn die Haare nicht täglich gewaschen werden. Schnell fettende Haare oder schuppige Kopfhaut sind oft nur die Folge von übertriebener Pflege.

 

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