Cellulite: Fakten, Stadien und Vorbeugung

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Cellulite, auch Orangenhaut genannt, ist zum größten Teil ein reines Frauenthema. Männer haben damit fast gar keine Probleme – außer gelegentlich am Bauch. Früher oder später tritt sie bei fast allen Frauen in unterschiedlich schweren Ausprägungsformen auf.

Mögliche Gründe dafür sind:
  • Das Bindegewebe ist bei Frauen viel weitmaschiger angelegt als bei Männern, damit es sich z. B. bei einer Schwangerschaft ausdehnen kann.
  • Frauen neigen in gewissen Körperregionen, wie z. B. Oberschenkel- und Gesäßbereich, den sogenannten „Problemzonen“, zu einer vermehrten Anlagerung von Fett.
  •  Die Oberhaut und die Lederhaut sind von Natur aus dünner als beim Mann und neigen deshalb schneller zu kleinen Rissen.

Die Anlage zu Cellulite ist genetisch bedingt. Die spätere Erscheinung kann jedoch von Bewegung und Ernährung stark beeinflusst werden. Auch die Anzahl der Fettzellen spielt eine Rolle, so dass bei übergewichtigen Frauen und solchen mit schwachem Bindegewebe die veränderte Hauterscheinung schon in jungen Jahren auftreten kann.

Wie viele Ausprägungsformen von Cellulite gibt es?
Es gibt drei Erscheinungsformen von Cellulite unterschiedlichen Grades. Diese lassen sich mithilfe eines einfachen „Kneiftests“ schnell herausfinden. Dazu wird die Haut einfach kurz zwischen zwei Fingern zusammengedrückt, um den Hautzustand in der zusammen gedrückten Haut beurteilen zu können.
Stadium 1: „Leichte Cellulite“:
Die Haut ist glatt und ebenmäßig. Beim Zusammenkneifen der Haut sind kaum Dellen oder Unebenheiten zu sehen.
Stadium 2: „Mittelschwere Cellulite‘‘:
Die Dellen sind, auch bei bloßem Sitzen auf harten Unterlagen ohne Kneiftest, sichtbar.
Stadium3: „Schwere Cellulite“:
Hier sieht man die Dellen, auch ohne den Kneiftest, schon beim Stehen.

Kann man Cellulite vorbeugen?
Es ist nicht schlüssig erwiesen, dass sich Cellulite komplett vorbeugen lässt. Allgemein bekannt ist jedoch, dass Sport und eine ausgewogene Ernährung sowie reichliche Feuchtigkeitszufuhr der Haut von innen (Trinken) und außen (Feuchtigkeitspflege) gegen Cellulite helfen können. Hierbei gilt, je früher „Frau“ damit anfängt, desto größer die Erfolgschancen.

Was kann man gegen Cellulite unternehmen?
Bereits bei Cellulite im Anfangsstadium ist es ratsam, auf eine gesunde Ernährung zu achten, da sich so die Fettzellen nicht weiter ausdehnen oder sogar verkleinert werden können. Reichlich Bewegung und gezielte Übungen, die das Bindegewebe in den „Problemzonen“ stärken, erhöhen zusätzlich den Anti-Cellulite-Effekt.
Hierfür gibt es einfache Tipps:

  • Verstärkt wird der Massageeffekt von betroffenen Körperstellen mithilfe spezieller Produkte, wie straffende Body Lotions oder Ölen.
  • Wechselbäder, Unterdruck-Behandlungen und Lymphdrainagen kurbeln die Hautzirkulation an und ermöglichen somit den Abtransport von Ablagerungen und Fetten aus dem Hautgewebe.
Welche kosmetischen Behandlungen sind erfolgsversprechend?
Da Cellulite medizinische Ursachen hat, gibt es hierfür leider keine kosmetischen Hilfsmittel, die Cellulite komplett verschwinden lassen. Spezielle Körperpflegeprodukte können aber dabei helfen, das Erscheinungsbild der Haut positiv zu beeinflussen. Das Wichtigste ist und bleibt jedoch, dass die innere und äußere Zufuhr von Feuchtigkeit das „A und O“ für eine schöne, strahlende und feste Haut ist.Auf welche Inhaltsstoffe bei Produkten sollte man setzen?
Hautstraffende Body Lotions sind speziell entwickelt worden, um die Elastizität der Haut zu verbessern. Deren Formel enthält Extrakte von weißem Tee, der reich an Antioxidantien ist. Die zudem enthaltene hohe Menge an Feuchtigkeitsspendern hilft, die Haut zu glätten und erhöht die Hautelastizität. Die Struktur und die Elastizität der Haut werden dadurch sichtbar verbessert. Die Kombination aus effektiven Feuchtigkeitsspendern, hauteigenen Pflegestoffen und reichhaltigem Öl stärkt die hauteigene Schutzfunktion. So kann die Haut den eigenen Feuchtigkeitshaushalt besser regulieren und sorgt damit für geschmeidig-zarte Haut den ganzen Tag.

Ist Cellulite gefährlich?
Cellulite ist keinesfalls gefährlich. Für die meisten betroffenen Frauen ist sie jedoch ein ernstes ästhetisches oder sogar psychisches Problem. Umso wichtiger, die ersten Anzeichen frühzeitig zu erkennen und entsprechend dagegen anzugehen.

Welche weiteren Tipps gibt es, um eine optimale Strand-Figur zu erreichen?
Für straffe Kurven am Strand empfiehlt es sich reichlich zu trinken, leider immer noch unerlässlich ist es, Sport zu treiben und sich viel zu bewegen. Massagen oder Wechselbäder regen die Hautzirkulation zusätzlich an und helfen dabei die Haut zu glätten.

Interview: beautypress.de

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