Enthaarung zuhause – mit neuen Geräten schmerzlos und schnell

Der Sommer ruft  – und damit für viele Frauen (und Männer.. ) der Wunsch nach glatter, haarloser Haut. Nicht jeder kümmert sich im Winter genauso darum, wie im Sommer. Doch sobald die Temperaturen steigen und wieder zu Hot Pants, kurzen Röcken und 3/4 Hosen gegriffen wird, sollten die Frauenbeine schön glatt aussehen. Auch wenn in Amerika der Trend, Achselhaare stehen zu lassen, sich immer mehr durchsetzt, wohl einfach als Kontrast zu den letzten 15-20 Jahren, so heißt dies nicht, dass das bei uns auch bald gefragt sein wird. Die Tendenz geht in eher nicht. Ein glattes Hautgefühl ist besonders im Sommer viel angenehmer und es ist einfach auch hygienischer.

 Glatte, haarlose  Haut war schon vor Urzeiten gefragt

Viele Menschen denken, wir wären heute im Rasierwahn. Doch der Wunsch nach haarlosen Körpern ist schon uralt. Im alten Ägypten ließen sich die Pharaonen Körperhärchen mit Kupfer- und Goldmessern entfernen. Im Orient hatte man schon immer die verschiedensten Methoden der Körperbehaarung „zu Leibe zu rücken“. Mit Zuckermasse, mit geschlungenen Fädchen und auch mit kleinen Flammen erzielte man beste Ergebnisse.

Die Nassrasur – sehr effektiv und schnell

Trotz aller modernen elektrischen Geräte und neuer Methoden ist die Nassrasur zurzeit bei Frauen wie Männern die beliebteste Art Härchen zu entfernen, im Gesicht, an den Beinen, an den Achseln und im Intimbereich. Es war kein geringerer als ein Herr namens Gilette, nämlich King Camp Gilette (1855-1932), der ein Patent für einen doppelseitigen Sicherheitsrasierer anmeldete. Er war es auch, der die Einwegrasierklinge bekannt machte. Die Nassrasur geht einfach, schnell und sicher. Der Rasierschaum oder die Rasiercreme versorgen die Haut schon während der Rasur mit Pflegestoffen. Nach der Rasur werden spezielle Lotionen und Cremes aufgetragen. Der Nachteil: Diese Prozedur muss alle paar Tage wiederholt werden.  Natürlich wachsen die Härchen fleißig nach.



Enthaarungscremes – manchen ein wenig suspekt

Auch das Haare entfernen mittels Enthaarungscreme ist bei vielen Leuten beliebt. Sie ist schmerzfrei und geht schnell. Die Creme wird auf die Haut aufgetragen und wirkt nur kurz ein. Dann sorgen Säurederivate dafür, dass die Peptidbindungen des Keratins aufgespalten werden. Die Haare fallen sehr schnell aus. Nachher entfernt man die Creme gründlich. Hat die Enthaarungscreme pflegende Inhaltsstoffe, so ist das am besten für die Haut. Die Haarwurzel bleibt unbeschädigt und man muss nach 5-7 Tagen wieder ran. Der einzige Nachteil: Viele Enthaarungscremes riechen sehr streng. Der Geruch wird bei einigen Produkten aber mit Dufststoffen übertüncht. Enthaarungscrèmes sind bei Männlein und Weiblein sehr beliebt, denn viele Männer gehen heute unten ohne und auch die Brusthaare werden oft entfernt. Mit einer Enthaarungscreme unter der Dusche ist die lästige Prozedur schnell erledigt, allerdings sollte man dann nicht vergessen, den Abluss zu reinigen!





Mit Wachs – kalt oder warm und sehr effektiv

Wem es zu nervig ist, alle paar Tage Haare zu entfernen, der sollte mal Waxing probieren. Hierfür braucht man Kaltwachsstreifen oder man erwärmt Warmwachs zuhause. So einfach und schmerzfrei ist die Behandlung aber nicht, man braucht etwas Übung. Dahar gehen viele lieber in ein Waxing-Studio, was übrigens in südlichen Ländern eine lange Tradition hat. Ein paar Wochen hat man so Ruhe vor den ersten Stoppeln. Die Waxing-Methode kann man auch schon bei den ersten Stoppeln wieder anwenden.


Der Epilierer – ziept etwas, aber ist effektiv

Der Epilierer kann das Gleiche wie die Waxing-Methode. Er zupft die Härchen aus und man hat mehrere Wochen seine Ruhe. Wer dichten Haarwuchs an den Beinen hat (und an anderen Stellen soll man das Gerät gar nicht verwenden!), der hat wohl mehr Schmerzen bei der Enthaarung. Aber die Härchen wachsen feiner nach und der Schmerz lässt so nach. Zudem haben moderne Geräte Kühl- und Massagefunktionen.


Lasern – die schmerzloseste und nachhaltigste Methode

Die Laser-Haarentfernung ist heute sehr beliebt und äußerst effektiv. Man kann den Haarwuchs für sehr lange Zeit in Schach halten. Ein Lichtsspektrum behindert das Wachstum der Haarfollikel, sie werden verödet und produzieren keine neuen Haare mehr. Die Behandlung ist schmerzlos. Etwas Vorsicht ist trotzdem angeraten. Wer weiß, ob das Licht nicht auch andere Zellen schädigt, als nur das Haarfollikel. Und ebenso weiß man nicht, ob Körperbehaarung nicht mal wieder im Trend liegt…&nbsp


Haare abrubbeln – ungefährlich und völlig schmerzlos

Eine ganz harmlose und völlig schmerzlose Methode ist das Abrubbeln der Haare. Hierfür gibt es extra Pads und Handschuhe für große Flächen. Am sinnvollsten ist diese Methode bei Gesichtsbehaarung wie dem Damenbart. Unter den Achseln macht das Rubbeln nicht viel Sinn, weil man hier Drüsen verletzen könnte. An den Beinen dauert es natürlich etwas länger, bis man alle Härchen erwischt hat. Dennoch ist die Methode einfach und effektiv. Hervor kommt eine ganz glatte Haut und die Haare wachsen nicht so borstig und stoppelig nach, wie nach einer Rasur.



Jede Methode hat ihre Vorteile und auch wenn andere auf die eine oder andere Methode schwören, so heißt das noch lange nicht, dass sie für einen selbst die beste ist. Also einfach Verschiedenes ausprobieren! Die meisten Produkte kosten nicht viel, ein Nassrasierer, Wachs, ein Rubbelpad oder Kaltwachsstreifen sind schnell gekauft und getestet.

Quelle: Beautypress.de
Bildrechte Produkte: Amazon.de

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