Schwarzkümmelöl – das Gesundheitselixier aus dem Orient

In Zeiten stetig ansteigender Zivilisationskrankheiten sucht man oft verzweifelt nach Möglichkeiten, diese einzuschränken oder gar vollständig zu heilen. Was die alten Ägypter schon vor 4000 Jahren erfolgreich mit diversen Mitteln aus der Natur schafften, ist in den westlichen Ländern nach wie vor umstritten und oft nicht belegt. Erst mit Beginn der 60er Jahre beschäftigten sich wissenschaftliche Studien intensiv mit der Wirkungsweise von Schwarzkümmelöl.

Literaturnachweise über eine positive Wirkung von Schwarzkümmelöl existierten allerdings schon zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert. Die Schreiber Tabernaemontanus und Hieronymus Boch hinterließen 1731 und 1539 wichtige Erkenntnisse in ihren Kräuterbüchern.

Schwarzkümmelöl, geheimnisvoll und umworben

Auch wenn damals unterschiedliche Absichten zugrunde lagen, was die Verwendung von Schwarzkümmelöl betraf, erfüllten sie doch einen Zweck. Beim Pharao Tutanchamun fand man ein Fläschchen mit dem wertvollen Öl. Auch Nofretete und Cleopatra nutzten es, vermutlich zu Schönheitszwecken.

Mittlerweile findet Schwarzkümmelöl aufgrund seiner reichhaltigen Inhaltsstoffe eine Berechtigung in der Schulmedizin und in der Naturheilkunde. Es gilt aber nicht als Medikament oder homöopathisches Arzneimittel. Für Feinschmecker ist Schwarzkümmelöl natürlich auch hervorragend geeignet. Ob in Brot, Kuchen oder in einem Salat. Es ist eine heilsame Köstlichkeit.

Was weiß man Genaues über Schwarzkümmelöl?

Es ist ein uraltes, vielseitiges Würz- und Heilmittel, nicht verwandt mit Kümmel und Kreuzkümmel. Erkennbar als schwarzes Kraut, ähnlich dem Pfeffer, gehört es in die Familie der Hahnenfußgewächse. Seine ätherischen Inhaltsstoffe erinnern an den Duft von Anis. Häufigste Anbaugebiete sind Ägypten, Syrien, Türkei und Indien.

Schwarzkümmelöl besitzt 100 hochwirksame Inhaltsstoffe. Die wichtigsten Grundlagen bilden 80 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren, unter anderem die wertvolle Linolsäure. Hinzu kommen Biotin, Folsäure, Magnesium, Selen, Vitamine B2, B6, C und E. Damit kann Schwarzkümmelöl eine große Bedeutung in fast allen Lebensfunktionen erreichen.

Mögliche Anwendungsgebiete

Dr. Peter Schleicher, ein erfahrender Immunologe aus München, lobt die guten Eigenschaften von Schwarzkümmelöl, besonders im Bereich der allergischen Erkrankungen. Aber auch der Verdauungstrakt profitiert, laut Prof. Dr. Hildebert Wagner vom Institut für pharmazeutische Biologie in München. Selbst in der Tumorprävention wird Schwarzkümmelöl eine Rolle zugesagt, (Dr. Stanley Kopok, University of Arizona).

Schwarzkümmelöl hat viele Wirkungsfelder. Es stärkt das Immunsystem, hemmt allergische Prozesse, erweitert die Bronchien, senkt den Blutdruck, beeinflusst die Gehirnleistung positiv, hilft bei Hauterkrankungen wie beispielsweise Akne oder Neurodermitis und vieles mehr. Eine innerliche wie äußerliche Anwendung ist möglich. Selbst Tiererkrankungen sind behandelbar, was in Ägypten bereits eine lange Tradition hat.

Bitte beachten: Es sollte immer hochwertiges Schwarzkümmelöl verwendet werden, am besten aus kontrolliertem biologischen Anbau. Zusätze sind nicht brauchbar und verfälschen die Wirksamkeit. Eine regelmäßige Anwendung von etwa 3-6 Monaten wird empfohlen.

Arne T.

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2 Gedanken zu „Schwarzkümmelöl – das Gesundheitselixier aus dem Orient

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