Furla und seine Candy Bag

Die Candy Bag von Furla spaltet anhaltend die Modeszene. Jede/r hat eine Meinung dazu und diese ist meist extrem. Muss ein angesehenes italienisches Designertaschen-Label unbedingt quietschbunte Plastiktaschen auf den Markt bringen – und manche davon auch noch durchsichtig? Ja, es muss.
Mit diesem Modell hat sich das Taschenlabel so richtig in den Vordergrund gerückt, was gar nicht nötig gewesen wäre. Die Tasche ist inzwischen einfach Kult, gerade weil man sich nicht darüber einig werden kann, ob das nun hohe Designkunst oder einfach nur kindischer Kitsch ist.

 

Wir von „Was das Leben und uns schöner macht“, finden: Solche Taschen sind witzig, originell, provokant, stylish und wohltuend anders. Fans von hochwertigen Edeltaschen regen sich – jetzt nach zwei Jahren – immer noch furchtbar auf über das glänzende Plastikmonster, doch eigentlich zu Unrecht. In der Kunst und im Design ist vieles erlaubt!
Zudem lieben viele Fashionistas das lackglänzende Ungetüm, das Furla jede Saison wieder anders anmalt. Auch im Zebra- oder Tarn-Look ist die Candy inzwischen zu haben.

 

Das It-Piece kostet im Schnitt 200 € und hartnäckige Lederfans finden, das ist einfach zu viel für ein PVC-Monster. Dabei bietet die Kultige doch einige Vorteile: Nichts kann hier nass werden, durch die Formstabilität des Bauletto-Modells verknautscht sowieso nichts und sie ist völlig fleckenresistent. Welches Edeltaschenmodell kann das alles schon bieten?

 

Eine Bauletto-Tasche ganz aus Plastik

Doch wie fing der Candy Bag Hype an? Eigentlich war die italienische Marke Furla immer für seine hochwertigen Lederwaren bekannt und dies schon seit 1927. Doch eines Frühlings im Jahre 2011 erstaunte das angesehene und etablierte Taschenlabel die Modewelt mit einer Bauletto-Tasche ganz aus PVC und dies auch noch semi-transparent bis ganz durchsichtig.
Kritiker erinnert das Modell an die transparenten Plastikmäppchen, die phasenweise bei Schulkindern sehr ‚in‘ sind. Jedenfalls hat Furla damit einen wahren Boom ausgelöst und bringt dieses Modell fast trotzig  in immer neuen Varianten wieder auf den Markt. Die Candy Bag schillert nun fluoreszierend oder glänzt in den knalligsten Neon-Farben und erregt so schön weiter die Gemüter.
Eigentlich verrät schon der Name das Erfolgsrezept. Die Tasche heißt Candy, soll an ein buntes Bonbon erinnern und uns ganz einfach den Alltag versüßen, mehr nicht!
Kaum zu glauben, aber wahr, es gibt auch eine Facebook-Fanseite zu dieser Tasche!

 

Was treibt Furla sonst so?

Wer das Label nicht so genau kennt, will natürlich wissen, was es sonst so bietet: Furla produzierte in den 70er Jahren seine erste Taschen-Kollektion und überzeugte sofort mit klarem Stil und schon damals – mit einem mutigen Materialmix aus Leder, Nylon und Gummi.

Furla steht eigentlich für erstklassige Lederwaren – typisch italienisch. Es ist eines der führendsten Labels in der Lederwarenindustrie und bietet in seinem Sortiment Taschen aller Art, Koffer, Reisegepäck, Gürtel, Accessoires und Schuhe.

Keinesfalls darf man das Label auf die Candy Bag reduzieren, Furla bietet weiterhin erstklassige Lederwaren, besonders Taschen für höchste Ansprüche. Für die meisten Modelle braucht man wesentlich weniger Mut und Selbstbewusstsein als für die Kult-Candy. Auf Amazon gibt es einige Furla Taschen* zu bewundern.

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2 Gedanken zu „Furla und seine Candy Bag

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