Der Herbst ist voller toller Farben, die du als Inspiration für deine eigene Kreativität nehmen kannst! Nicht nur Orange, Gelb und Braun, sondern auch Bordeaux, Brombeere, Pink, Rost, Apricot und warmes Gold machen einen harmonischen Look aus. Diese Farben passen super für deine Herbst-Outfits, Wohnungseinrichtung, Tischdekorationen, Gemälde und vieles mehr. Wir geben dir Inspiration und Ideen.
Herbstzeit – Strickzeit
Zum einen ist es jetzt kühler und man greift wieder gerne zu Strickmode. Zum anderen hat man jetzt mehr Lust auf solche Hobbies. Strickmode ist jetzt nach der langen Zeit von Hoodies und Sweatstoffen auch wieder gefragt, wenn sie auch meist sportlicher und lässiger gestaltet ist. Strick dir einfach selbst deine Pullover, Cardigans, Kleider und Kissen in deiner Lieblings-Herbstfarben-Kombination! Oft findest du auch schon Wolle mit Farbverlauf in genau solchen Farbtönen.
Wenn du Strickfan bist, haben wir einen besonderen Tipp für dich! Das Buch der norwegischen Strickfluencerin Runa Sommerfeldt, das wir kürzlich rezensiert haben. Hier findest du einmalig viel Anregung für ganz neue, farbintensive Strickwaren.
An folgendem Pullover, in einfach glatt rechts gestrickt, siehst du wie toll Herbstfarben harmonieren: Das Braun bewirkt, dass es nicht zu bunt wird. Es „erdet“ im wahrsten Sinne des Wortes. Grobstrick ist weiterhin sehr im Trend – wenn du keine superdicke Wolle hast oder findest – kannst du auch dünne Wolle doppelt nehmen. Damit lassen sich selbst Farbverläufe wie hier kreieren, in dem du beim Farbübergang zuerst einen Faden der alten Farbe und einen der neuen nimmst und erst nach ein paar Reihen dann zwei Fäden des neuen Garns, das gibt besonders interessante Effekte.

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Herbststrauß in kräftigen Herbstfarben

Orange, Rot und Gelb gehören zum Herbst wie selbstverständlich dazu. Doch in diesem Jahr darf die Farbpalette ruhig etwas mutiger ausfallen. Bordeaux, Beerenrot, Violett, Pink und Rostorange ergeben zusammen einen besonders stimmungsvollen Herbstlook – warm, elegant und ein bisschen opulent.
Das brauchst du für den Herbststrauß
Du kannst die Materialien je nach dem, was du im Garten, beim Spaziergang oder im Blumenladen findest, etwas abwandeln.
Für einen großen Strauß eignen sich zum Beispiel:
- Zweige mit buntem Herbstlaub
- Ahorn- oder Weinlaub in Rot, Bordeaux und Orange
- Hagebuttenzweige oder andere Beerenzweige
- Chrysanthemen in Bordeaux, Pink oder Rostorange
- Dahlien, wenn du noch welche bekommst
- kleine orangefarbene oder cremefarbene Blüten
- getrocknete Gräser oder Samenstände
- Zweige mit kleinen Früchten
- einige Zweige mit besonders dunklem Laub
- optional kleine Zieräpfel oder Hagebutten
Besonders schön wird der Strauß, wenn nicht jede Farbe gleich häufig vorkommt. Bordeaux und dunkles Violett können beispielsweise die Basis bilden, während Pink und Orange einzelne kräftige Farbakzente setzen.
So bindest du den Herbststrauß
1. Mit dem Grün und den Zweigen beginnen
Suche zunächst einige etwas längere Zweige aus. Sie bilden die Grundform des Straußes. Schön ist es, wenn einzelne Zweige über den eigentlichen Blütenstrauß hinausragen. Der Strauß darf ruhig etwas locker und natürlich aussehen.
2. Die dunklen Farben verteilen
Jetzt kommen die kräftigsten Farbtöne dazu. Stecke Bordeaux, dunkles Rot und Violett nicht alle nebeneinander, sondern verteile sie über den gesamten Strauß. Dadurch wirkt die Farbzusammenstellung harmonischer.
3. Orange und Rost dazwischen setzen
Nun folgen die warmen Herbstfarben. Rostorange, Kupfer und ein wenig Goldgelb bringen Licht in den ansonsten eher dunklen Strauß.
4. Pink als Überraschung
Ein paar Blüten oder Blätter in kräftigem Pink oder Magenta machen den Unterschied. Gerade diese Farbe sorgt dafür, dass der Herbststrauß nicht wie eine klassische Herbstdeko wirkt.
5. Beeren und Gräser ergänzen
Zum Schluss kannst du Hagebutten, Beerenzweige oder getrocknete Gräser einarbeiten. Sie geben dem Arrangement mehr Struktur und lassen es gleichzeitig natürlicher aussehen.
6. Locker zusammenbinden
Wenn dir die Form gefällt, bindest du den Strauß mit Bast, Juteschnur oder einem schmalen Samtband zusammen. Besonders hübsch wäre hier ein dunkelrotes oder auberginefarbenes Band.
Der passende Tisch dazu
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Aus den gleichen Farben lässt sich auch eine wunderschöne Herbst-Tischdeko gestalten. Spare nicht mit Golddetails, sie lassen den Look so richtig strahlen. Es kann auch mattes Gold sein!
Statt einen großen Strauß in die Mitte des Tisches zu stellen, kannst du ein längliches Arrangement legen. Dazu einige Zweige mit Herbstlaub, einzelne Blüten, Hagebutten und kleine Kürbisse locker auf dem Tisch verteilen bzw. legen.
Dazu passen dunkle Kerzen in Bordeaux, Pflaume oder Braun besonders gut. Auf einem Holz- oder Leinentisch wirken die kräftigen Farben warm und gemütlich. Wer es etwas eleganter mag, kann zusätzlich goldfarbene Kerzenhalter oder Besteck verwenden.
Kleiner Trick für die ungewöhnliche Farbkombination
Damit Pink und Violett nicht zu sommerlich wirken, sollten sie immer mit mindestens einem warmen Herbstton kombiniert werden. Bordeaux + Magenta + Rostorange funktioniert beispielsweise hervorragend. Auch Pflaume + Apricot + dunkles Rot ergibt eine sehr schöne Kombination.
Den Herbst als Zeit für Hobbies, Mußestunden und Kreativität nutzen!
In Frühjahr und Sommer treibt es uns raus in die Natur. Sobald es dann früher dunkler wird, nass und kalt, sind wieder andere Aufgaben dran als im Sommer. Jetzt hat man viel mehr Sinn für Kreatives und neue Hobbies. Kennst du schon Journaling? In unserem Partnerblog zauberhaftbunt.de haben wir schon einige Artikel über „Junk Journals“ geschrieben, das ist ein super entspannendes Hobby, das du auch ausüben kannst, wenn du nicht gut zeichnen und malen kannst.
Es ist auch ein bisschen crazy, denn es ist alles erlaubt! Du brauchst nur ein Heft oder Notizbuch oder bastelst dir aus Papier selbst eines und dann geht es darum die Seiten zu gestalten – mit allem, was du möchtest: Das können nostalgische Sticker sein – aber auch eigene Erinnerungsstücke, Zeitungsartikel, Fotos, Schnipsel von Büchern und Notenblättern. Es muss auch nicht zwingend ästhetisch und romantisch sein – du kannst das Hobby auch zum Entfrusten nutzen! Es ist auch nicht zwingend notwendig, es anderen zu zeigen.
Das Hobby kann dir helfen, deine Gedanken und Gefühle zu sortieren, dich zu entspannen und neue berufliche Ziele zu verfolgen. Als Zubehör brauchst du anfangs eigentlich nur einen Klebestift und eine Schere. Alles weitere ergibt sich dann. Im Grunde stellst du dir selber damit Collagen für dein Unterbewusstsein, deine Psyche zusammen. Du kannst das ganze wie ein Tagebuch führen und so Ereignisse festhalten und verarbeiten, du kannst es aber auch rein als kreatives Hobby ausüben, einfach nur um Spaß zu haben ohne den Druck malen und zeichnen zu müssen.
Journaling
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Herbst-Mood für die Wohnung: Kräftige Farben statt blassen Tönen
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Herbstfarben machen ein warmes, gemütliches Ambiente. Du schaffst dir ein farbintensives, aber sehr geschmackvolles Refugium. Mit diesen Herbsttönen kannst du problemlos mehr als 4 Farben miteinander kombinieren und es bleibt immer harmonisch und stilvoll.
Besonders schön wirkt es, Metall-Lampen und Metall-Accessoires dazu zu wählen, sie setzen Lichtpunkte und tauchen alles in einen goldenen Schimmer. Viele Kerzen und Windlichter sind natürlich auch eine gute Idee! Bei den Brauntönen kannst du ganz nach deinem Geschmack gehen – ob es ein dunkleres Mokkabraun sein soll, helleres Nougat oder Taupe wie hier an den Wänden – das Braun wirkt behaglich und stimmungsvoll. Auch Schokobraun und Karamelltöne harmonieren gut.
Herbstdeko muss nicht immer aus Kürbissen, Beige, Naturholz und Orange bestehen. Wer es etwas opulenter und farbenfroher mag, kann sich die ganze Farbpalette des Herbstlaubs ins Haus holen – und dabei sogar kräftige Beerentöne einsetzen.
Bordeaux, Pflaume, Brombeere, Magenta, Rostorange, Kupfer und warmes Gold ergeben eine Einrichtung, die gemütlich wirkt, aber gleichzeitig ausgesprochen elegant.
Dunkle Farben machen es gemütlich
Bordeaux und dunkle Beerentöne eignen sich wunderbar für den Herbst. Sie müssen dabei nicht gleich die Wände bestimmen. Oft reichen schon einzelne größere Elemente:
- ein bordeauxfarbenes Sofa oder ein Sessel
- ein Teppich in dunklem Rot oder Pflaume
- schwere Vorhänge
- ein Plaid aus grobem Strick
- Samtkissen in Bordeaux und Aubergine
- eine dunkle Vase oder Keramik
Gerade Samt, Wolle, Cord und grobe Strickstoffe verstärken den gemütlichen Charakter. Die Farben wirken dadurch nicht schwer, sondern geradezu einladend.
Magenta bringt Leben in die Herbstdeko
Magenta ist vielleicht nicht die erste Farbe, an die man bei Herbst denkt. Genau deshalb funktioniert sie so gut.
Ein einzelnes kräftiges Kissen, eine Vase mit pinkfarbenen Blumen oder ein Plaid in Beerentönen kann in einem ansonsten warmen Herbstambiente ein echter Hingucker sein.
Wichtig ist nur: Magenta sollte Akzent bleiben. Zusammen mit Bordeaux und Rostorange wirkt es herbstlich; kombiniert man es dagegen hauptsächlich mit Weiß oder hellem Rosa, bekommt die Einrichtung schnell einen frühlingshaften Charakter.
Rostorange und Kupfer als warme Gegenspieler
Jetzt kommen die klassischen Herbstfarben ins Spiel – allerdings etwas raffinierter.
Rost, Terrakotta, Kupfer und warmes Orange bringen Licht in die dunkle Farbwelt. Sie können beispielsweise bei Kissen, Kerzen, Vasen, Bildern oder kleinen Dekoobjekten auftauchen.
Auch Holz passt hervorragend dazu. Besonders warme Holzarten oder ältere Möbelstücke geben der kräftigen Farbpalette einen natürlichen Gegenpol.
Nicht alles muss bunt sein
Damit eine solche Einrichtung nicht überladen wirkt, braucht sie auch ruhige Flächen.
Creme, warmes Beige, Greige, dunkles Braun oder sogar ein tiefes Anthrazit können als verbindende Farben eingesetzt werden. Eine cremefarbene Wand beispielsweise lässt Bordeaux, Magenta und Rostorange besonders schön wirken.
Ein guter Trick ist, eine Hauptfarbe und zwei bis drei Akzentfarben festzulegen.
Zum Beispiel:
Bordeaux + Pflaume + Rostorange + kleine Akzente in Magenta
oder
Dunkles Braun + Rostorange + Beerenrot + Kupfer
So entsteht ein farbenfroher Herbstlook, ohne dass das Zimmer wie ein Farbengeschäft aussieht.
Herbst-Mood mit kleinen Veränderungen
Wer seine Wohnung nicht jedes Jahr komplett umdekorieren möchte, kann den Herbst-Mood auch mit wenigen Veränderungen erzeugen.
Ein paar neue Kissenbezüge, eine kuschelige Decke, Kerzen, Blumen und Zweige reichen oft schon aus. Dazu vielleicht eine Schale mit Kastanien, Hagebutten oder kleinen Zierkürbissen.
Besonders schön ist es, wenn sich die Farben an mehreren Stellen im Raum wiederholen. Ein bordeauxfarbenes Kissen auf dem Sofa kann beispielsweise die Farbe einer Vase auf dem Sideboard oder einer Blüte im Herbststrauß aufgreifen.
So entsteht kein zufällig zusammengewürfeltes Herbstdekor, sondern ein richtiges Farbkonzept.
Herbstwindlicht „Brombeerzauber“ selber basteln

Material
- 1 großes Einmachglas* oder ein zylindrisches Windlichtglas
- Servietten mit Herbstblättern oder Decoupage-Papier* in:
- Brombeer
- Goldgelb
- Altrosa
- Braun
- Olivgrün
- Serviettenkleber oder Decoupage-Kleber*
- weicher Pinsel
- Jutekordel
- kleines Holzherz* oder Holzanhänger
- künstliche Beerenzweige in Brombeerfarben
- kleine Trockenblumen
- LED-Kerze oder Teelicht
- Schere
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Schritt 1: Glas vorbereiten
Das Glas gründlich reinigen und trocknen.
Tipp: Ein möglichst glattes Glas wirkt später besonders edel und lässt die Blätter schöner leuchten.
Schritt 2: Blätter gestalten
Herbstblätter aus Serviettenpapier oder Decoupage-Papier ausschneiden.
Verwende eine Mischung aus:
- Brombeerfarbenen Ahornblättern
- Goldgelben Blättern
- Altrosa Blättern
- Olivgrünen Akzenten
Die verschiedenen Farben sollten sich leicht überlappen, damit der Eindruck eines bunten Herbstwaldes entsteht.
Schritt 3: Blätter aufkleben
Das Glas abschnittsweise mit Decoupage-Kleber einstreichen.
Die Blätter auflegen und anschließend vorsichtig nochmals mit Kleber überstreichen.
Dabei von der Mitte nach außen arbeiten, damit keine Luftblasen entstehen.
Anschließend vollständig trocknen lassen.
Schritt 4: Dekorativen Rand gestalten
Das Glas im oberen Bereich zwei- bis dreimal mit Jutekordel umwickeln.
Die Kordel zu einer Schleife binden.
Dabei bewusst etwas locker arbeiten, damit ein natürlicher Landhaus-Look entsteht.
Schritt 5: Herbstschmuck anbringen
An der Schleife befestigen:
- ein kleines Holzherz
- einige brombeerfarbene Deko-Beeren
- ein paar Trockenblumen
- kleine Blätter in Grün und Altrosa
Dadurch erhält das Windlicht den hochwertigen Boutique-Stil wie auf dem Bild.
Schritt 6: Licht einsetzen
Ein LED-Teelicht oder ein echtes Teelicht in ein kleines Glasgefäß stellen und in das Windlicht setzen.
Jetzt beginnen die Blätter von innen heraus zu leuchten und zeigen ihre Farben besonders intensiv.
Styling-Ideen für dein Wohnzimmer
Da dein Wohnzimmer bereits Brombeer-, Gelb- und Brauntöne enthält, würden wir das Windlicht auf einem Tablett arrangieren mit:
- einem kleinen Samtkürbis in Brombeer
- Kastanien
- Eicheln
- Trockenhortensien in Altrosa
- einem Holztablett in dunklem Nussbaum
- 2 bis 3 Windlichtern in unterschiedlichen Höhen
So entsteht ein eleganter, fast schon skandinavisch-luxuriöser Herbstlook, der perfekt zu dem Wohnzimmerbild passt. Besonders schön wäre auch eine Variante mit transparentem Seidenpapier*, sodass die Blätter wie echte Herbstblätter im Gegenlicht wirken. Das ergibt abends ein ganz magisches Lichtspiel.
Herbstfarben Outfits – entdecke warme Farbkombis
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Fürs Outfit müssen es nicht unbedingt die dunklen Herbsttöne wie Brombeerrot und dunkles Braun sein, es kann auch Gelb, Lavendel, Pink, Orange mit Nougatbraun kombiniert werden. Diese Farben kannst du auch im Sommer bzw. in der Übergangszeit gut tragen. Cool wirkt es, wenn du Mütze und Stiefel in der gleichen Farbe wählst. Die Tasche kann dann konstrastfarben und sogar in Gelb gewählt sein.
Herbstbilder malen mit Ölpastellkreidestiften

Diese Herbstfarben machen Lust aufs Malen oder? Kennst du schon Ölkreidestifte*? Die ähneln zwar den Wachsmalstiften für Kindern, bieten aber viel mehr. Zum einen ganz tolle Farbpaletten, zum anderen kannst du sie schichten und vermischen. Das Malen mit den groben Stiften ist ungewöhnlich, aber auch sehr spaßig, weil sie eben so farbintensiv sind.
In unserem Partnerblog zauberhaftbunt.de haben wir eine Anleitung zum Malen mit Ölpastellkreide erstellt. Schau mal rein, dort siehst du Beispiele, was man mit den Stiften alles zaubern kann.
Wir wünschen dir einen inspirierenden Herbst!
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