
Ein solches Kleid ist im Handel schwer zu bekommen, der Stoff dazu allerdings nicht, den bekommst du ganz unkompliziert bei Amazon!
Wenn du etwas Näherfahrung hast, kannst du auch versuchen, dir so ein Kleid selber zu nähen. Hast du Angst, den edlen Stoff zu ruinieren? Dann übe den Schnitt erst mit einem ganz billigen Stoff.
Wenn dir nur der Stoff und der Look allgemein gefällt, kannst du auch einfach einen Blazer mit Rüschen aus Brokatstoff nähen. Der ist sogar alltagstauglich und kann mit Jeans kombiniert werden.
DIY-Modetrend: Opulentes Brokatkleid selber nähen – Schritt-für-Schritt-Anleitung
Material & Vorbereitung: Was du brauchst
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Stoffbedarf: ca. 3,5 bis 5 Meter Brokat- oder Jacquardstoff (je nach Rocklänge, Faltenwurf und Schleppe)
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Futterstoff: ca. 2,5 bis 3 Meter glatter Viskose– oder Acetat-Futterstoff
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Schnittmuster: Ein Schnittmuster für ein figurbetontes Oberteil (z. B. Korsagen-Look oder Wiener Nähte) mit weiterem Faltenrock
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Nähutensilien:
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Universal- oder Microtex-Nadeln (Stärke 80 bis 90)
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Hochwertiges Nähgarn (Allesnäher)
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Aufbügelbare Vlieseline (z. B. H 200)
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Nahtverdeckter Reißverschluss (ca. 60 cm)
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Stoffschere oder Rollschneider & Schneidematte
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Stoffgewichte und feine Stecknadeln
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Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt das Brokatkleid
Schritt 1: Stoff vorbereiten & Zuschneiden
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Richte die Schnittteile so auf dem Stoff aus, dass das Muster an der vorderen und hinteren Mitte genau spiegelbildlich oder fortlaufend verläuft.
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Stecknadeln hinterlassen in dicht gewebtem Brokat schnell sichtbare Löcher. Stecke die Schnittteile daher am besten nur innerhalb der Nahtzugabe fest oder nutze Stoffgewichte.
Wichtig: Versäubere alle Kanten direkt nach dem Zuschneiden mit der Overlock oder einem Zickzackstich, da Brokat extrem leicht ausfranst!
Schritt 2: Vlieseline zur Verstärkung aufbügeln
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Bügle die Einlage mit leichtem Druck auf.
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Achtung: Teste die Bügeltemperatur vorher an einem Reststück – viele Brokatstoffe enthalten metallisierte Garnanteile (Lurex) oder Kunstfasern, die Hitzeempfindlich sind.
Schritt 3: Oberteil nähen & Drapierungen legen
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Schließe die Abnäher und Wiener Nähte des Oberteils und bügle die Nahtzugaben sorgfältig auseinander.
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Wenn dein Schnittmuster Drapierungen oder Rüschen vorsieht, lege diese faltenweise nach Anleitung und stecke sie gut fest.
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Fixiere die Falten mit einer Hilfsnaht knapp innerhalb der Nahtzugabe, bevor du die Teile endgültig zusammennähst.
Schritt 4: Das Futter einarbeiten
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Nähe das Futter-Oberteil genauso zusammen wie das Hauptteil.
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Rechts auf rechts an der Ausschnittkante zusammennähen, die Nahtzugabe zurückschneiden und das Futter nach innen wenden und flachbügeln.
Schritt 5: Rockteil mit Falten ansetzen
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Lege das Rockteil in tiefe Kellerfalten oder kause die Kante gleichmäßig ein.
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Verbinde das Rockteil rechts auf rechts mit dem Oberteil an der Taillennaht. Achte darauf, dass die Seitennähte exakt aufeinandertreffen.
Schritt 6: Reißverschluss einsetzen & Saum arbeiten
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Setze einen nahtverdeckten Reißverschluss in der hinteren Mitte ein.
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Lasse das Kleid vor dem Säumen mindestens 24 Stunden auf einem Bügel aushängen, damit sich der schwere Stoff setzen kann.
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Begleiche den Saum und nähe ihn vorzugsweise per Hand mit einem unsichtbaren Hexenstich oder mit dem Blindstich der Nähmaschine.
3 Profi-Tipps für die Verarbeitung von Brokat
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Frische Nadel nutzen: Wechsel vor Nähbeginn die Nadel deiner Nähmaschine. Eine stumpfe Nadel zieht unschöne Fäden aus dem edlen Stoff.
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Nahtkreuzungen ausdünnen: Wo viele Stofflagen aufeinandertreffen (z. B. an der Taille), schneide die Nahtzugaben gestuft zurück, damit die Naht nicht zu dick wird.
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Sehr vorsichtig dämpfen: Nutze beim Bügeln immer ein feuchtes Bügeltuch zwischen Stoff und Bügeleisen, um Glanzstellen zu vermeiden.
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