Besser null berühmt als ein bisschen, oder?

Berühmt sein ist in. Scheint so, oder? Jedenfalls gieren sehr viele junge Menschen nach Ruhm um jeden Preis und auch für nichts. Es geht nicht mehr darum, durch Leistung oder Talent zu überzeugen, sondern man will einfach berühmt sein, ein Star sein und das Jet-Set-Leben genießen. Der einzige Haken dabei – wer berühmt sein will, braucht Fans. Und diese bekommt man nicht einfach so, die muss man sich irgendwie erarbeiten. Das scheinen aber viele Möchtegernstars nicht einzusehen. Sie finden sich einfach per se gut – und das reicht. Ein gefragtes Sprungbrett für fragwürdige Karrieren sind fragwürdige Fernsehformate wie Bachelor, Bachelorette und inzwischen leider auch DSDS. Die meist ausgeschiedenen Kandidaten versuchen sich nach Ende ihrer Staffel meist noch eine ganze Zeit lang mehr oder weniger erfolglos als Star zu etablieren. Wer aber einfach nichts besonderes kann, nicht besonders gut singen, tanzen, schauspielern what ever, der blamiert sich oft nur noch. Besonders peinlich ist jedes Mal wieder die Kuppelshow Bachelor/Bachelorette. Hier buhlen jedes Mal aufs neue 10 Kandidaten des einen Geschlechts um einen einzigen Kandidaten des anderen Geschlechts. Wobei die Rollen relativ austauschbar sind. Die 10 Frauen, die um den Bachelor kämpfen, könnten auch genauso die einzelne Bachelorette sein, um die 10 Männer kämpfen. So peinlich und durchschaubar das Konzept – so beliebt ist diese Sendung leider bei den Zuschauern. Warum? Weil es menschelt.

Zickenkriege, große  Gefühle und schöne Kulissen

.. das ist das Rezept für solche Shows. Recht unterhaltsam bis zu einem gewissen Punkt, dann aber auch wieder oberpeinlich, weil einfach nicht zeitgemäß. Warum sollen sich 10 Frauen um einen Mann kloppen! Warum 10 Männer um eine Frau? Man kann es als lustiges Spiel interpretieren, aber auch dafür ist dann wieder zu ernst, meist entwickeln sich zumindest vorübergehend echte Gefühle, oder was man dafür hält. Und meist bleiben verletzte, vorgeführte Kandidaten zurück. Lustig für die Zuschauer, peinlich für die Kandidaten.

Zweifelhaften Ruhm erarbeitet

Wer die Sendung durchhält und das Spiel täuschend echt mitmacht oder halt so naiv ist, sich wirklich mit Herz und Seele zu engagieren, der hat große Aussichten auf ein Scheibchen Ruhm. Besonders die weiblichen Kandidatinnen sind groß darin, es nach einer Teilnahme bei der merkwürdigen Kuppelshow zu einem Prom-Dasein zu bringen. Melanie Müller schaffte es nach der Teilnahme bei dieser Show bis zur Dschungel-Königin. Georgina Fleur ist sowas wie eine Trash-Queen. Seit ca. 2 Jahren versucht Angelina Heger es ihnen nachzumachen. Mit sehr mäßigem Erfolg. Die Bachelor-Zweite hat beim Dschungel-Camp nur Minuspunkte gesammelt und dümpelt seither motivationslos in der Promi-Welt herum. Man weiß allgemein nicht viel mit ihr anzufangen, denn sie hat auch keinen richtigen Beruf und keine richtigen Pläne. Sie ist eine von den jungen Leuten, die einfach nur berühmt sein wollen. Als sie selbst. Und nichts sonst. Dafür wird sie gehatet.

Shitstorms am laufenden Band

Angelina Heger sammelt Shitstorms nonstop, seit sie aus dem Dschungel-Camp freiwillig ausgeschieden ist. Hier hat sie sich als verwöhntes Püppchen gezeigt, das im Grunde keinen Bock auf das Format hatte und auch kaum Teamgeist gezeigt. Die Zuschauer wollen hier Charakter sehen und Leute, die sich durchbeißen. Dabei sind sie sehr tolerant und flexibel, schließlich hatte es Model Larissa Marolt vom Hass-Objekt Nr. 1 zum Liebling der Zuschauer geschafft. Sie hat ihre Karriere wirklich angekurbelt und viele Herzen gewonnen. Anderen gelingt dies nicht. Angelina jedenfalls suhlt sich seit ihrer Teilnahme im Dschungelcamp fast täglich in einem Shit-Storm. Sie scheint sich aber nicht sonderlich daran zu stören, sondern macht unablässig weiter. Als ob sie es erzwingen wollte, ein Star zu sein. Sie ist allerdings auch nicht alleine. Ihre „Kolleginnen“ wie Georgina oder Katja Kühne, die vom Bachelor erwählte, müssen auch viel einstecken. Warum bloß? Tja, warum bloß – die Antwort ist naheliegend. Normale Leute ärgern sich über solche Zeitgenossen, die von jetzt auf gleich Star sein wollen. Die halt einfach nur bei einem Fernsehformat mitgemacht haben und fortan die Glitzerwelt genießen wollen. Es sind Leute wie du und ich, die wie über Nacht durch ihre Fersehprominenz berühmt geworden sind. Das schürt Neid und Hass. Vor allem deshalb, weil diese Personen wirklich keinen richtigen Beruf und auch kein herausragendes Talent haben. Meist sehen sie nur gut aus. Models sind sie aber auch nicht. Was also mit ihnen anfangen? Die Öffentlichkeit kann keine Menschen bewundern, die nichts anzubieten haben, als ein adrettes Äußeres. Es sei denn sie machen dies zu ihrem Beruf wie eben Models. Auch diese müssen sich ihren Ruhm aber hart erkämpfen. Hier schläft die Konkurrenz jedenfalls nicht.

Mit Sturheit und Ignoranz zum Ruhm?

Wie es mit Angelina Heger weiter geht, ist fraglich. Zur Zeit ist sie ein Shitstorm-Phänomen. Durch die anhaltende Kritik fühlt sie sich bestärkt, hat aber nichts besonderes anzubieten. Ihre DJ-Karriere wurde abgebrochen. Aktuell soll sie der Vater von Heidi Klum unter Vertrag genommen haben. Als was – fragt sich aber auch, denn für ein Model ist sie ja  zu klein. Zurzeit absolviert sie hier und da öffentliche Auftritte, postet diese fleißig auf Facebook – und erntet Hohn, Spott, Wut und Hass. Und dies nicht nur von den üblichen Hatern, sondern von Personen jeglichen Alters und jedes Niveaus. Zu viele Leute haben ihre Eskapaden im Dschungelcamp gesehen und wollen wissen wie es mit der Heulsuse weitergeht. Angelina hat ihre Strategie seit dem Dschungelcamp aber kein Stück geändert. Nein, sie bleibt sich treu. Sie feiert ihr Aussehen und sonst nichts. Das durchschauen ihre Beobachter und quittieren es mit entsprechenden Kommentaren. Leicht nachvollziehbar übrigens – denn was sollen die Menschen an einem heißen Montag antworten, wenn das naive TV-Sternchen postet, dass sie grad in London weilt und fragt, was ihre „Fans“ machen. Fast täglich bekommt sie zur Antwort: „Arbeiten wie jeder normale Mensch“ oder „geh erstmal arbeiten“. Angelina ist für die meisten eben kein Star, sondern das Mädchen von nebenan, das mit Sturheit und Ignoranz nach oben kommen möchte. Wer will diese Einstellung schon unterstützen? Und so sammelt sie weiter negative Kommentare und lernt nichts darau. Dabei wäre es relativ einfach, die Shit-Storms zu beenden. Sie müsste den Leuten, ihren „Fans“ nur mal etwas geben, statt Bestätigung und Bewunderung zu erwarten. Aber vielleicht kapiert sie das noch mal irgendwann.

 

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