Welche Farben stehen Rothaarigen?

Die Kupferrote

Barbara-meier-centro-oberhausen

By Andreas Nowak (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Auch rothaarig ist nicht gleich rothaarig. Es gibt den kuperroten Typ und den rotblonden. Barbara Meier, GNTM-Gewinnerin 2007 ist eine typische Rothaarige und zwar eine bildschöne. Bei ihr kann man schön sehen, wie sie in manchen Farben regelrecht leuchtet und in vielen blassen Farben recht unscheinbar wirkt. Die falsche Farbe macht aus ihr sogar wieder die schüchterne Mathematik-Studentin, die sie zu Beginn der siegreichen Staffel war. Im mondän schwarzen Look aber auch in lässigen Styles wirkt sie dagegen sehr souverän und stark.

Der kuperrote Typ sollte die zarten Finger von vielen Weißtönen und Pastellfarben lassen. Leider greifen die meisten Rothaarigen gerne zu diesen Farben, sie wollen mit dezenten lieblichen Farben von ihrer auffälligen Haarpracht ablenken. Doch das ist gerade falsch. Das kräftige Rot der Haare verträgt sich nicht mit Rosa, Hellblau, auch nicht mit vielen Gelbtönen, es braucht ganz andere Gegenspieler.

Wie die Bezeichnung Kupferrot schon sagt, handelt es sich hierbei um eine metallische Farbe. Und genau in dieser Kategorie muss diese Rothaarige suchen. Metallisches Nougat, metallisches Grün, changierende Stoffe, Silber, Gold, Bronzetöne und auch Perlmuttglanz passen einfach super zum Kupferrot. Wann immer der mystischen modernen Rothaarigen Kleidung in solchen Farbmischnungen begegnet, sollte sie zugreifen. Im Alltag und im Büro kann sie einzelne metallisch schimmernde Teile mit Jeans und einfacheren Stoffen kombinieren, damit es nicht immer zu festlich aussieht.

Die Kuperrote darf mit Kontrasten spielen, sie muss dabei keine Angst haben, dass man sie für zu eingebildet und eitel hält, denn ihre Haarfarbe fällt sowieso auf. In Blautönen wirkt sie sehr sympathisch und jugendlich. Grün ist ein starker Kontrast und sie muss selbst entscheiden, ob sie diesen direkten Gegenspieler an sich gerne mag, tragen kann sie ihn jedenfalls. Rot und Pink sollte sie eher meiden, dafür darf sie mal zum sanften Apricot greifen und ihr Kleiderschrank darf mit Lila in allen Schattierungen gefüllt sein.

Was den Business-Look angeht, hat sie eigentlich die besten Karten von allen Haarfarben. Ihr steht jeder Grauton hervorragend und auch alle Beige-Töne wie Sand doer Kamel schmiegen sich sanft harmonisch an den roten Glanz ihrer Haare. In Marineblau fällt sie sehr auf. Will sie dezent überzeugend sein, wählt sie einfach Grau oder Beige und ein crèmefarbenes Weiß dazu.

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Die Rotblonde

Nicole Kidman 3, 2012

By Eva RinaldiUploaded by MyCanon (Nicole Kidman) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

Etwas anders sieht es für die Rotblonde aus. Ihre Haare haben nicht das feurige Rot wie das der Kupferroten, sondern nähern sich dem Blond an. Sie kann wunderbar alle Pastellfarben tragen. Sie schmeicheln ihrem zarten Typ. Beige-Töne wirken bei ihr schnell langweilig. Zu kräftige Farben stehen oft in einem zu harten Kontrast zum hellen Haar und der blassen Haut. Ausnahmen bestätigen natürlich die Rege, wie uns Nicole Kidman mit Abendkleidern in Rot oder Blau bescheinigt. Trotzdem wirkt die Rotblonde einfach besser, wenn sie zu sanften Farbtönen greift.

Die metallischen Farben, die die Kupferrote wie gemalt aussehen lassen, wirken bei ihr nicht so perfekt. Sie muss hier bei der Wahl des passenden Farbtones gut aufpassen, kann aber mit schönen Brauntönen und Perlmuttfarben durchaus genau richtig liegen. Ein kräftiges Lila tut ihr nicht gut, sie sollte lieber das Flieder wählen. Beim Blau sind die helleren Töne bis zum Türkis und Aquamarin perfekt, denn sie bringen ihre meist blauen Augen so richtig zum Strahlen. Dieser Typ der Rothaarigen kann gut Weiß tragen, wenngleich sie auch überlegen muss, ob es ein Schneeweiß oder eher ein Naturweiß sein soll.


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9 Gedanken zu „Welche Farben stehen Rothaarigen?

  1. Oh, ja, das gefält mir! Es ist doch sooo schön, mit liebevollen Gedanken an das waedhcnse Wesen in sich feine Dinge entstehn zu lassen… das habe ich damals auch sehr genossen! Alles Liebe und Gute euch – liebe Grüße, von JULE

    • Erlaubt ist was gefällt und wenn eine Rothaarige sich in verschiedenen Rottönen gefällt, ist das natürlich in Ordnung so. Alle möglichen anderen Farben harmonieren aber halt meist besser als Rot. Das liegt daran, dass die Rottöne der Kleidung meist nicht so gut die Nuancen der Haarfarbe treffen. Ein warmes Rot ist jedenfalls die bessere Wahl als ein Knallrot, das stimmt. Aber Lila und Blau, Grau, Schwarz, Beige und Grün wirken eindeutig schöner zu roten Haaren.
      Aber vorschreiben wollen wir hier nichts! Über Mode und Farben lässt sich prima streiten und man wird sich ja auch allgemein nicht einig, ob Rot und Pink harmonieren oder nicht.
      Wir erinnern uns auch, dass in eine der GNTM-Staffeln eine Rothaarige große Probleme hatte, im roten Kleid über den roten Teppich zu laufen, weil sie sich als Rothaarige in Rot einfach nicht wohlfühlte.. Heidi war da ganz anderer Meinung. Es gibt einfach verschiedene Ansichten und Mode will sowieso immer provozieren, feste Regeln gibt es folglich nicht, nur Tipps und Vorschläge.

  2. ,,rothaarig ist nicht gleich rothaarig. Es gibt den kuperroten Typ und den rotblonden. Barbara Meier„ rote haare gehn von heller kupferfarbe bist zum dunklem Mahagonirot .. nicht kupfer bist rotblond.

    • Hallo Mira, danke für deinen Kommentar. Über die Nuancen der Haarfarben ist man sich eh immer uneinig. Es gibt viele Frauen, die eigentlich hellbraune Haare haben, aber immer steif und fest behaupten, sie wären dunkelblond.. Nicht einmal auf den Haarfarbe-Packungen gibt es einheitliche Bezeichnungen. Dieses dunkle Mahagoni-Rot, was übrigens ein ganz toller Farbton ist, wird von manchen dann wieder als Braun-Rot bezeichnet. Bei dem Artikel ging es auch rein um die natürlichen Rot-Töne, nicht all die Nuancen, die man mit Färben erreicht. Die Frage ist also, ob man eine Person mit magahoni-rotem Haar noch als rothaarig bezeichnen würde. Wenn du ein prominentes Beispiel weißt, kann ich den Artikel ja noch ergänzen.
      Herzliche Grüße, Redaktion

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