Hochzeitsplanung: Man muss an so viel denken

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So schön und einmalig man sich das Heiraten vorstellt, so anstrengend kann die Planung werden. Allen Dienstleistern rund ums Heiraten ist es am liebsten, man bucht sie rund ein Jahr vorher. Das ist an sich ganz schön unromantisch, oder? Wenn man sich gerade dazu entschlossen hat, zu heiraten, soll noch ein ganzes Jahr vergehen. Einen Vorteil hat das ganze ja: Die Beziehung wird in dieser Zeit noch mal auf Herz und Nieren geprüft. Warum so schwer? Weil die Vorbereitungszeit gehörig an den Nerven zerren kann und zwar bei beiden Geschlechtern.

Der Mann hat oft nicht so die große Lust sich um jedes Detail wie den Tischschmuck zu kümmern, die Frau möchte aber alles schön haben und nichts dem Zufall überlassen. Für Frauen ist dieser Tag ja auch oft wichtiger als für den Mann. Nun, sie steht als Braut ja auch rein optisch im Mittelpunkt. Gleichgeschlechtliche Paare haben aber vor diesem Anlass auch genug Zoff. Denn meist ist einem Partnern jedes Detail wichtig und dem anderen nur das große Ganze. Das führt aber auch dazu, dass sich der eine Partner (die Frau meist) aufreibt an der Planung und der andere das ganze Brimborium und den Stress rund um den Termin nicht nachvollziehen kann.

Im Grunde wollen es beide Partner einfach nur schön haben und einen einmalig tollen Tag verleben. Der Unterschied: Einer will alles genau geplant haben, damit alles schön und festlich wird, der andere denkt eher daran mit Familie und Freunden Spaß zu haben. Nun kann man das ja auch an einem Grillfest. Es muss halt schon einen Unterschied zu normalen Festen und der Hochzeit geben. Daher ist es halt doch wichtig auch an die Details zu denken. Der Blumenschmuck zum Beispiel macht aus der Tafel eine ganz besonders festliche. Auch in der Kirche gehört Schmuck dazu. Man will ja zeigen, dass es ein freudiges Ereignis ist. Was nicht alle wissen: Den Blumenschmuck darf man oft nach dem Fest mitnehmen, also unter den Gästen verteilen. Da er meist sehr aufwendig und wunderschön gestaltet ist, haben so die Gäste noch länger etwas vom Anlass.

Natürlich ist es neben dem Blumenschmuck nicht unwichtig, wie der Tisch gedeckt ist, also ganz banale Dinge, wie „welche Farbe sollen die Servietten haben?“ müssen geklärt werden. Das bringt manch männliches Gemüt an den Rand der Verzweiflung. Über Monate hinweg, hat die Teuerste nichts anderes als die Planung der Hochzeit im Kopf und stresst sich damit selbst. Klar, fast jede Frau will an ihrer Hochzeit Prinzessin, Königin, Adelige oder Superstar sein! Viele wollen das Fest inszenieren. Dabei darf man heute auch ruhig etwas verrückt sein. Es sind z.B. schwarze Brautkleider absolut in! Der Trend kam von der Gothic Szene und setzt sich immer weiter durch. Ein wenig gruselig, findet ihr? Einerseits ja, andererseits hat man in früheren Jahrhunderten oft in Schwarz geheiratet. Aus einem praktischen Grund: So konnte das Kleid noch mal umgearbeitet und zu anderen festlichen Anlässen getragen werden.

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Was soll es zu Essen geben bei der Hochzeit?

Eine schwierige Frage beim Heiraten ist es immer auch, was es denn nun zu so einem besonderen Anlass zu essen geben soll. Es soll nicht das sein, was man ständig isst und es soll aber auch allen schmecken. Und da beginnt schon der Haken. Man wird es nie schaffen, alle Gäste zufrieden zu stellen. Erstens gibt es immer Nörgler, die an den Festen anderer etwas auszusetzen haben, dann gibt es Konkurrenten, die nicht zugeben wollen, dass es bei einer anderen Hochzeit als der eigenen besser schmeckt.

Eine Möglichkeit ist es sich direkt an Profis zu wenden, die auf Catering für große Feste spezialisiert sind, andererseits kann man die Restaurants vor Ort mal antesten. So eine Testrunde macht natürlich viel Spaß: Man geht mit dem Partnern mal in allen Restaurants essen und fragt nach besonderen Angeboten zum Fest. Allerdings muss dann auch die Location des Restaurants stimmen und sie muss frei sein, an dem entsprechenden Termin! Das ist oft ein Teufelskreis: Entweder schmeckt das Essen super, aber es gibt keine Räumlichkeiten. Oder die Location ist super, aber das Essen schmeckt nicht so richtig.

Auch die Frage, ob Buffet oder Menü will geklärt sein. Beides hat seine Vor- und Nachteile: Beim Menü bleiben alle gemütlich am Platz sitzen und es kommt eine feierliche Stimmung auf. Allerdings müssen alle das essen, was ihnen vorgesetzt wird und es auch alle müssen mit den verschiedenen Gängen in etwa fertig sein. Beim Menü muss man dann noch viel genauer den Geschmack der Gäste treffen, was im Grunde nicht machbar ist.

Beim Buffet ist es einfacher, jeder findet etwas, was ihm schmeckt. Und man kann davon mehr essen und andere Sachen weglassen. Der eindeutige Nachteil: Es ist ein ständiges Stühlerücken, Aufstehen und Unruhe. Man braucht viel Platz, damit alle Gäste gut aufstehen und sich etwas vom Buffet holen können. Der Vorteil davon ist wiederum, dass die Gäste so nicht festgebacken an ihrem Platz sitzen müssen und auch nicht an ihren Sitznachbarn gefesselt sind. Es kann so jeder mal mit jedem reden.

Überlegt euch diese Punkte genau und macht es so wie es euch gefällt. Schön ist es natürlich, wenn man einen Raum hat, in dem alle Gäste in einem Hufeisen sitzen können. So sieht jeder jeden und in der Mitte kann etwas aufgeführt werden. Ein Anbieter für professionelles Catering ist natürlich immer eine gute Wahl, weil er genau weiß, worauf es bei Hochzeiten ankommt. Es kann vor Ort frisch gekocht und gegrillt werden, das lockert eine Hochzeitsgesellschaft auch ordentlich auf. Es kann auch alles so gelöst werden, dass es trotz Catering und Buffet eine Bedienung gibt.

Und nach dem Essen bei der Hochzeit ist meist vor dem Essen. So erwartet die Gäste am Abend meist noch einen Snack. Meist braucht man mehr als eine Mahlzeit für die Gäste. Raffinierte Tapas und würzige Kleinigkeiten können noch die ganze Nacht serviert werden.

Wie dem auch sei, lasst euch nicht verrückt machen, das Wichtigste ist, dass die Gäste und ihr als Paar in guter Stimmung seid!

 

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