Die perfekt sitzende Hose – darauf kommt es an!

 

Freepht / Pixabay

Wirklich gut sitzen, das tun mittlerweile Jeans, da kann man sich nicht mehr beschweren. Der Stoff ist schwer und robust und wird heute mit viel Elasthan gewebt. Das bewirkt, dass sich die Hosen den Trägern schon regelrecht anpassen. Die Zeiten, in denen man stundenlang nach passenden Jeans im Jeansladen verbrachte, sind vorbei. Denn heute passen sogar die Jeans aus dem Supermarkt. Ob sie dann optimal aussehen, ist eine andere Frage. Natürlich sehen die neuen Stretchjeans dann oftmals leider aus wie Wurstpellen. Aber allgemein ist der Jeanshosenkauf völlig problemlos geworden. Wer es nicht miterlebt hat: Noch vor ca. 20 Jahren waren die Jeans aus festerem, robusten Material und das bedeutete, sie mussten schon von alleine sitzen. Der Vorteil war allerdings: Sie konnten figurformend sein und bestimmte Körperpartien straffer aussehen lassen, als sie sind. Auch das Gesäß wirkte knackiger. Wo heute der Jeansstoff alles umschließt, presste er damals wie Shapewear die Haut oftmals zusammen. Das hatte eben Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist: Bei solchen Jeans durfte man kaum zunehmen, bei den heutigen Modellen sind Gewichtsschwankungen von bis zu 3 kg kein Problem mehr.

Weniger problemlos ist es bei Stoffhosen und einfach Hosen, die aus anderen Stoffen als Jeans genäht werden. Und das Problem mit schlecht sitzenden Hosen betrifft natürlich in erster Linie das weibliche Geschlecht. Männer haben eher schmale Hüften, einen kleinen Po und schlanke Oberschenkel. Bei Frauen ist dies die sogenannte Problemzone und die Kilos, die sich hier oft ungleich verteilen, beeinflussen die Passform der Hosen. Wie gesagt, bei Jeans alles kein Problem, aber leider bei Stoffhosen, Business-Anzügen, Leinenhosen und auch bei Pumphosen ohne Stretch-Anteil.

Hosenspezialist Gardeur hat ein paar Grundregeln für den Hosenkauf erstellt.

Grundregeln für perfekt passende Hosen:

1. Komfort: Die Hose sollte den ganzen Tag angenehm zu tragen sein. Andernfalls kann dies sogar die Gesundheit beeinträchtigen. Sie sollte also nicht zu knapp gekauft werden, sondern auch noch Platz für ein üppiges Mittagsmahl lassen. Gerade im Büroalltag ist dies wichtig.

2. Bewegungsfreiheit: Zum bequemen Sitz kommt noch der Faktor Bewegungsfreiheit. Am wohlsten fühlt man sich natürlich in Jogginghosen und Leggings! Leider kann man diese Hosen nicht immer und überall tragen. Viele wollen dies auch gar nicht, weil dies einfach Freizeitlook ist. Ist Elasthan mit im Material verarbeitet, dann macht die Hose meist viel mit. Sie dehnt sich oft erst bei längerem Tragen, also wenn der Stoff vom Körper angewärmt wird. Mit modernen Stretchhosen kann man sogar Sport machen! Meist schmiegen sie sich an den Körper regelrecht an. Dann muss man prüfen, ob das noch gut aussieht, oder ob sich besonders hinten nicht zu viele Falten bilden.

3. Shape-Effekt: Ist eine Hose aus eher festem Stoff hochwertig verarbeitet und keine Stretch-Hose, so verpackt sie den Körper gut, ohne ihn einzuquetschen. Es sollte nirgends Körperfett hervorquellen. Dies kann auch bei schlanken Personen passieren. Dann wählen Sie lieber eine andere  Größe oder Passform.

4. Bund: Die Hose sollte auch am rückwärtigen Bund optimal sitzen. Hier sollte sie flach am Rücken liegen, und nicht abstehen. Gute Hosen haben abgerundete Bünde. So können sie auch nicht runterrutschen, wenn man aufsteht. Ungewünschte Rückansichten bleiben so auch verborgen.

5. Länge: Die Länge entscheidet darüber, ob eine Hose vorteilhaft wirkt oder nicht. Zu kurze Hosen wirken peinlich, wenn es nicht gerade Trend ist. Zu lange Hosen stören und wirken zu schluffig. Man kann sich Hosen auch kürzen lassen.

6. Schlank-Effekt: Vorverlegte Seitennähte und Ziernähte machen schlankere Beine. Sie können einige Zentimenter wegmogeln. Das gilt natürlich auf für Waschungen vorne an Jeans.

7. Knackpo: Klein und knackig oder wohlgeformt und üppig – oft hängt es an den Gesäßtaschen ob der Po ansehnlich wirkt. Sind sie zu weit usßen positioniert, wirkt das Gesäß breiter, zu weit unten wirkt er nicht straff.

8. Ausleiern: Man sieht Hosen oft nicht an, ob sie ausleiern oder nicht. Ausleiern bedeutet, dass sich an den Knien unschöne Beulen bilden. Ein Trick um herauszufinden, ob die Hose in Form bleibt, ist sich bei der Anprobe Zeit zu lassen. Bewegen Sie sich damit und ziehen Sie die Hose dann wieder aus und schauen Sie ob sich Beulen bilden. Zieht die Hose sich nach ein paar Minuten wieder straff, wurde hochwertiges Elasthan verwendet.

 

 

Original-Content (stark modifiziert) von: GARDEUR GmbH, übermittelt durch news aktuell

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